Freitag, 31. Mai 2019

Wie groß bin ich? { Messlatte für Kinder }

Liebe Eltern, morgen ist es wieder so weit,
zwar ehren und lieben wir unsere Kleinen jeden Tag,
den Sie bei uns sind, aber morgen ist ein ganz besonderer Tag für die Kids.
Kindertag,
habt Ihr für eure Sprösslinge etwas geplant
oder unternehmt Ihr etwas zusammen?
 
Wie wäre es mit einer schönen Bastelstunde für die ganze Familie?
 
 
Es gibt so viele Sachen für´s Kinderzimmer die man nicht
kaufen muss, sondern in liebevoller Bastelarbeit selbst gestalten
kann. Hat den Vorteil, dass man immer das persönliche i-Tüpfelchen hat.
 

So habe ich vor kurzem (um genau zu sein, am Muttertag) diese bunte
 Messlatte für unseren Sohn gebastelt, da er mir noch nicht helfen
konnte, habe ich Sie alleine angefertigt.
 
Was Ihr braucht ist eine Idee und natürlich bunten Bastelkarton.
 
 
Heutzutage findet man ja für alles Vorlagen zum ausdrucken im Internet.
Ob man sich nun, so wie ich, für einen Baum entscheidet,
oder eine Giraffe mit langem Messhals, eine Liane mit Affen,
eine Blume, einen Leuchtturm etc. nimmt ist egal, Hauptsache es
passt zu eurem Sprössling.
 

Die Baumkrone hätte man z.B. auch aus gesammeltem
Herbstlaub zusammenkleben können.
 

 
Die einzelnen Messstationen, kennzeichnen wir ab sofort mit kleinen
Tierchen und einem aktuellen Foto. Passen würden auch Blätter, oder die
berühmten Kreidestriche ;-D
 
Habt Ihr schon eine Messlatte? Wenn ja wie sieht eure aus?
 
 

Sonntag, 19. Mai 2019

Sushi Pizza 寿司ピザ

Sushitarts und Sushiwraps kommt nun das nächste 
Sushihighlight= Sushipizza!


Nachdem ich schon ein mal Japan und Italien in Form von
Nudelsushi vereint habe, folgt jetzt der zweite Streich.

Für 4 Pizzastücke benötigt Ihr  8 Noriblätter, fertigen Sushireis zubereitet aus 
2 Tassen Reis, 3 Tassen Wasser, Salz und Mirin.

Dazu kommt dann euer Belag nach Wahl. Ich habe mich für eine 
Lachs-Spargel Pizza und eine Garnelen-Kaviar Pizza entschieden. 
Als Soße habe ich Majo, Wasabi und ein bisschen Zitrone verrührt.


Den fertigen Reis mit einem Löffel auf einem Noriblatt verteilen und fest andrücken.


Mit einem Pizzaschneider, Messer oder Schere das Blatt zuschneiden.
Insgesamt vier Mal wiederholen. 

Tipp: aus den Abschnitten lässt sich wunderbar Oshisushi zaubern


Fertigt nun vier einzelne Sushirollen an, 
je dünner desto besser. Legt diese dann als Pizzarand an das 
Ende des Stückes und schneidet die überstehenden Enden ab.


Jetzt kommt der schöne und auch kreative Teil der Zubereitung,
das Belegen der Pizza. Als Basics habe ich Gurke und Avocado genommen,
mit Lachs, Spargel und Koriander getoppt.


Das zweite Topping besteht aus Garnelen und Kaviar.


Fertig ist eure Sushipizza. Essen lässt sie sich aber am besten mit Messer und Gabel.
Ein schöner Clou für eure nächste Party oder der etwas andere Sushiabend.

Dienstag, 30. April 2019

Collage Mutterfreuden {Geschenk zum Muttertag}

Liebe Kinder, Liebe Väter,
nächsten Sonntag ist Muttertag.
Ja, es ist wieder ein Mal so weit, die Mütter werden geehrt.

Jede Mama freut sich über eine Kleinigkeit
und sei es nur eine Umarmung oder einen Kuss.
 
Aus diesem Grund zeige ich euch heute eine tolle Bastelei
für Väter die Ihre Frau im Namen des Kindes beschenken wollen, oder für
Personen die einfach jemanden eine Freude machen möchten.
 
Hier drüber freut sich garantiert jede Mama.
Es ist sozusagen ein Monument bzw. eine Collage eures Lieblings.

 
Hierfür habe ich mir einfach einen großen Bilderrahmen mit Passepartout
 gekauft. Ihr könnt so ein Gebilde natürlich auch selber bauen,
in dem Ihr euch einen Rahmen eurer Wahl zusammen schraubt/klebt
und schön anmalt. Mit Ösenschrauben Haken für die Schnur einschrauben,
und die "Wäscheleine" spannen.
 
Für den Inhalt sucht Ihr euch z.B. den Lieblingsbody, die ersten
Schuhe, Socken, Krankenhausbändchen, Schnuller etc.eures Mäuschens.
 
Ich habe mich für einen Body und Rasselsöckchen entschieden,
dazu habe ich das Formular aus dem Krankenhaus genommen,
wo alle Geburtsdaten drauf stehen. Weiterhin hatten wir letztes
Jahr Abdrücke der Händchen und Füßchen vorgenommen.
Das Armbändchen hatte ich zu seiner Geburt auch anfertigen lassen,
genauso gut kann man auch das Armband aus dem Krankenhaus nehmen.
 
Als Rückseite/Hintergrund habe ich ein Stück Tapete verwendet,
welche auch bei unserem Sohn im Babyzimmer an den Wänden ist.
Jetzt müsst Ihr nur noch alles zurechtlegen und schauen, dass es nicht zu viel wird.
Denn weniger ist manchmal wirklich mehr ^^
 
Auch ich darf in diesem Jahr meinen aller ersten Muttertag feiern <3
Somit beschenke ich mich mit dieser Collage selbst ;-D

Und nun hängt dieses tolle Bild im Schlafzimmer,
neben seinen ersten Abdrücken in Salzteig.
 
Liebe Mamas, lasst euch schön feiern *Prost*

Freitag, 19. April 2019

Alternativen der Verhütung {recherching mom} Produkttest

Nach einer Schwangerschaft ist der Körper nicht mehr der Selbe wie vorher. Das liest und hört man oft. Es stimmt wirklich! Ich rede jetzt nicht nur von den äußerlichen Dingen, die jeder sieht, sondern auch von den Veränderungen die in dem Körper stattfinden. Bei mir spielt der ganze Körper verrückt und kriegt sich leider auch nicht so schnell ein. Bei manchen dauert es wohl nur ein paar Monate, bei anderen einige  Jahre oder es passiert nie.
Mein Äußeres ist bis auf die Kaiserschnittnarbe und einen schönen Besenreißer am Bein eigentlich gleich geblieben. Aber mein Hormonhaushalt spielt verrückt und verursacht mir damit einzelne Problemchen. Besonders betroffen sind meine Haare. Seit der Geburt fallen Sie büschelweise aus und fetten bereits nach einem Tag. Das mit dem Ausfallen hat sich zum Glück einem Monat nach dem Abstillen gegeben, aber gegen das Fetten hat bisher kein Mittel geholfen. Öfter Haare waschen, also täglich, wäre quatsch und würde genau das Gegenteil bewirken. Spezielle Shampoos und auch mit kaltem Wasser abspülen hilft nicht. Letztendlich habe ich mir jetzt wieder dünne blonde Strähnchen reinmachen lassen, die Färbung raut die Haare etwas auf und bessert die Sache minimal. Habt Ihr noch Tipps oder sogar das Gleiche Problem?

Ein weiteres Merkmal dafür, dass mein Körper nicht klar kommt ist, dass meine Regel wirklich sehr unregelmäßig kommt und geht. Wie unerwünschter Besuch kommt sie unverhofft und bleibt länger als man es will ;-) Seit der Geburt unseres Sohnes nehme ich zur Verhütung eine sogenannte Stillpille, die Östrogenfrei ist. Auch nach dem Abstillen habe ich sie bisher weiter genommen, da ich mir über Alternativen bis dato noch keine Gedanken gemacht habe. Die Pille nimmt man durchgängig, ohne Pausen, ich denke, dass das dem Körper nicht wirklich gefällt und vor einem Wechsel zu meiner alten Pille habe ich etwas Angst. Denn dann fangen wieder andere Hormone an in meinem Körper „Wilde Sau“ zu spielen und bringen wieder alles durcheinander. Und ob mein Körper mit der Pille klar kommt ist auch wieder so eine Sache. Also was machen? Mit weiteren Hormonen dem Körper den Rest geben und nochmal so richtig nachtreten?
Nein, ich habe mich entschlossen die Stillpille abzusetzen und mich nach anderen Alternativen umzuschauen.  Wenn es geht ohne Hormone, Östrogene und was es nicht alles gibt? Am besten wäre für mich ein implantierter Chip, wo man an nichts mehr denken muss :-D Irgendwie fühle ich mich nun wieder in meine Pubertät zurück versetzt, da musste ich mir diese Frage doch schon ein Mal stellen. Kondome sind für mich und meinem Mann keine wirkliche Alternative, es heißt zwar immer „Gefühlsecht“ aber jeder weiß doch, dass das nicht stimmt. Gut fand ich, nach Recherchen, die Möglich mit der Temperatur die Phasen des Zyklus zu identifizieren, aber dafür bin ich zu bequem. Jeden Morgen, noch bevor ich den Fuß aus dem Bett gestreckt habe, meine Temperatur messen? Gerade morgens, wo man noch im Delirium ist und sich am liebsten umdrehen möchte, statt aufzustehen? Geht das mit einem 0815 Thermometer? Denkt man da auch jeden morgen dran? Da bin ich mir unschlüssig, aber der Anfang war gut.
Daher habe ich weiter recherchiert und fand den „Trackle“. Der basiert auch auf der Methode des Temperaturauslesens und übernimmt für mich diese Arbeit quasi im Schlaf. Am nächsten morgen überträgt er das Ergebnis dann auf mein Handy und sagt mir, ob ich fruchtbar bin oder nicht. Klingt für mich eigentlich zu schön um wahr zu sein :-D und genau aus diesem Grund werde ich den Trackle ab jetzt zukünftig anwenden und euch von meinen Erfahrungen in ein paar Monaten berichten. Leider hat auch diese Sache, wie eigentlich alles, einen Haken. Man  muss noch eine Angabe manuell „ins System einpflegen“ und vor der grault es mich etwas. Dazu muss ich sagen, ich habe mich bisher mit meinem Körper nie wirklich auseinander gesetzt und beschäftigt. So lange alles „funktioniert“ braucht man das ja auch nicht, oder? Dachte ich zumindest….Auf jedem Fall muss man hier noch eine Zervixschleimauswertung machen. Eine was? Genauso habe ich auch geguckt. Da musste ich erst ein Mal googlen. Klingt für mich auch wieder recht kompliziert, aber ich hoffe, dass es für mich zur Routine wird. Denn meinen Körper wieder „reinzuwaschen“ von den ganzen Hormonen, Ihn wieder in „Einklang“ zu kriegen nach der Schwangerschaft und Geburt, ist für mich nun am Wichtigsten. Außerdem ist irgendwann noch einmal Kind Nr. 2 geplant, da kann der Trackle denke ich, uns auch ganz gut unterstützen. Oder kennt Ihr noch einfachere und bequemere Methoden?

Freitag, 1. März 2019

Kinderschokoladen Creme {Kinderriegel Aufstrich}

Nach dem ja bereits die Toffifeecreme und die Raffaellocreme
Einzug in unseren Kühlschrank genommen haben,
folgt nun die überaus leckere Kinderschokoladencreme.
 
 
Das Rezept ist simple, schnell gemacht und dennoch so lecker.
 
Für 4 kleine Gläschen benötigt Ihr:
250 g Kinderriegel
100 ml Sahne
60 g Butter
 
Die Kinderriegel in einzelne Kammern zerbrechen und zusammen
mit der Butter in einer Schale über einem Wasserbad langsam erwärmen.
Wenn die Riegel schön weich sind und sich gut verrühren lassen, langsam die Sahne unterrühren und die ganze Masse nochmals kurz mit einem
Mixer aufschlagen, sodass alles schon locker wird.
 
 
Jetzt nur noch in vorbereitete Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen.
Wenn die Creme nicht vorher schon aufgenascht wird, hält sie so ca. 1-2 Monate.

Donnerstag, 14. Februar 2019

chāshū-men {japanischer Ramen - Noodlesoup}

Der japanische Ramen ist nicht nur eine wärmende Mahlzeit für die 
kalte Jahreszeit, sondern ist auch so sehr gesund und vor allem super lecker.

Einer der japanischen Ramen ist der chāshū-men, dessen Hauptbestandteil die
 Brühe und das Fleisch aus dem vor kurzem gekochtem chāshū stammt.

Zutaten:
300ml Hühnerbrühe/Gemüsebrühe, 300ml Chāshubrühe, 
100g Ramennudeln, Chāshu, 1 Frühlingszwiebel, 
1 Karotte, 1 Lauch, Pilze, Narutomaki

Die Hühnerbrühe/Gemüsebrühe und die Chāshubrühe zusammen
 in einem Topf erwärmen, in einem weiteren Topf die Ramen nach
 Packungsanweisung kochen. Die fertigen Nudeln in einem Sieb abtropfen
 lassen (Keines Falls mit kaltem Wasser abschrecken). Die Frühlingszwiebel,
 Möhre, Pilze und das Lauch schneiden.


Die Brühe und die Nudeln nun in 2 Schüsseln aufteilen und mit 
dem Chāshu und dem Gemüse garnieren. Gerne werden 
auch für Ramen Mais, gekochte halbe Eier, Pak Choi etc. verwendet.
Lasst eurem Geschmack und eurer Fantasie einfach freien Lauf.

Dienstag, 12. Februar 2019

chāshū 叉焼


Kennt Ihr schon die leckeren japanischen Ramen?
Hier mal eine leckere und einfache Suppengrundlage namens

チャーシュー (叉焼), chāshū, 
geschmortes/Gekochtes Schweinefleich 

Zutaten Chāshu: 
400-500g Schweinebauch/Schweineschulter, 4cm Ingwer,
2 Frühlingszwiebeln, 150ml Sojasoße, 2EL Mirin, 75ml Sake, 1TL Pfefferkörner,
1TL Salz, 2 Knoblauchzehen, 1EL Honig, Wasser

  
Zuerst müsst ihr den Ingwer und den Knoblauch schälen und in kleine
 Stücke schneiden. Di Frühlingszwiebeln ebenso. Das Fleisch in einer Pfanne von allen
Seiten schön braun anschmoren lassen.

Nebenbei in einem Topf die Sojasoße, Mirin, Sake, Pfefferkörner und
Honig erhitzen, wenn das ganze anfängt zu kochen müsst Ihr das Fleisch,
Ingwer, Frühlingszwiebeln und den Knoblauch hinzugeben.

Im Anschluss das Ganze mit heißem Wasser übergießen, sodass das
Fleisch mit der Flüssigkeit überdeckt wird. Mit Deckel sollte das Ganze
 jetzt auf niedriger Stufe eine Stunde ziehen. Nach der Stunde das Fleisch
 aus dem Sud nehmen und in dünne Scheiben schneiden, die Flüssigkeit
nicht wegkippen denn die brauchen wir noch^^

Die Brühe verwenden wir später für Suppen/Ramen/Udon und die
Fleischscheiben sind dann die Einlagen für diese^^ 

Freitag, 18. Januar 2019

working mom {Abstillen}

Genau heute um 8:00 Uhr beginnt wieder mein Arbeitsleben.
Heute lasse ich die Elternzeit hinter mir und beginne auf einer neuen 
Arbeit meinen Weg zurück ins Berufsleben. Heute übergebe ich den 
Staffelstab an meinen Mann, der nun selbst 5 Monate Elternzeit mit 
unseren kleinen Schatz verbringen darf, bevor es in die Krippe geht.

Und damit genau HEUTE alles rund läuft, bedarf es als Mama einige 
Vorbereitungen.Damit ich nicht jede Stunde Milch abpumpen muss 
oder auf Arbeit mit großem Druck in der Brust sitzen muss, habe ich 
bereits kurz vor Weihnachten angefangen abzustillen.


Ganz ohne Medikamente dachte ich anfangs, dass es doch ein sehr
 langwieriger Prozess werden wird, aber zum Glück irrte ich mich.

Versteht mich nicht falsch, Muttermilch ist das Beste für ein Kind und ist 
durch Nichts zu ersetzen. Seitdem der Kleine aber Nachts durchschläft, 
ist die Milchproduktion rapide gesunken und er wurde tagsüber nicht mehr satt,
 sodass ich schnell zufüttern musste. Letztendlich wurde die Milch immer 
weniger und ich beschloss ab zu stillen. Auch für die Arbeit ist es viel bequemer
 und ich habe eine Sache weniger im Kopf zu planen.

Doch wie stellt man es nun richtig an? Wenn Ihr geplant peu-á-peu abstillen 
wollt, weil Ihr anfangt zu arbeiten, der Kleine nicht mehr satt wird, die Flasche
 bekommt oder Ihr endlich wieder ohne Stilleinlagen rumlaufen und Nachts 
ohne Still-BH schlafen wollt, dann braucht Ihr etwas Geduld. Klar kann es 
passieren, dass man plötzlich Medikamente einnehmen oder ins 
Krankenhaus muss und von einem Tag auf den anderen nicht mehr Stillen 
kann/darf, dann bleibt einem ja nichts anderes übrig als von einem Tag auf 
den anderen ab zu stillen. Hier meine Tipps für das langsame, natürliche Abstillen:

-Zu einem kann ich euch empfehlen statt des täglichen Stilltees 
nun Salbeitee zu trinken (hemmt die Milchbildung)

-Weiterhin zögert das Stillen immer weiter hinaus. Meiner hat Nachts durch
geschlafen, somit habe ich nur noch morgens, mittags und abends gestillt. 
(Anfänglich war es sehr sehr schwer die gesamte Nacht durchzuhalten, 
da mir die Brüste fast geplatzt sind, aber mit der Zeit wird es erträglicher!)
Dann nur noch morgens und abends. Später dann nur noch morgens. Am 
besten immer so lange warten, bis der Druck auf der Brust zu groß 
zum halten wird.

-Nicht mehr abpumpen, wenn dann nur noch Ausstreichen. Abpumpen
 fördert sonst wieder die Milchproduktion an

-Sollte eurer Kind Probleme machen die Flasche an zu nehmen, dann 
trickst es aus. Ich habe meinen Sohn anfänglich an der Brust trinken lassen 
und nach Paar Schlucken zügig die Brust gegen die Flasche getauscht. 
Hat er gar nicht gemerkt oder er war so hungrig das es ihm egal war ;-)

-enge knapp sitzende BH´s tragen, dies schränkt die Durchblutung ein

-Kühlen schränkt ebenso die Durchblutung ein

-Wichtig, während des Abstillens sollte die Brust ab und an massiert 
werden, damit es keinen Milchstau gibt

Diese Punkte haben mir sehr gut geholfen und ich habe innerhalb
 von 3 Wochen abgestillt. Was könnt Ihr empfehlen?

Nun muss ich gleich los zur Arbeit. Einerseits freue ich mich total "mal wieder rauszukommen" andererseits bin ich traurig weniger Zeit mit meinem Kleinen Schatz zu verbringen. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. 


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Samstag, 5. Januar 2019

Einführung in die Beikost {Breikost}

Hallo Ihr Lieben,
wie geht es Euch? Jetzt haben wir schon 2019 ...
Wie schnell die Zeit mit einem Kind doch vergeht.
Der Kleine wächst stetig, entwickelt sich immer und immer mehr
 und lernt so wahnsinnig viel.

Bereits Ende November haben wir aus diesem Grund mit den ersten Breichen angefangen, denn wir haben gemerkt, dass der Kleine eine Flasche nach der anderen wegzieht und nicht mehr so schnell satt wird. Viele Meinungen gehen da weit auseinander und ich kann nur jeder Mutter sagen, lasst euch nicht beeinflussen! Tut was Ihr für richtig haltet und was euch euer Bauch sagt. Schließlich seid Ihr die Mutter und wisst was für euer Kind am besten ist. Auch wenn Ihr im 3. Monat mit Brei beginnt, statt wie alle anderen erst im 5. oder 6. Monat. Letztendlich entscheidet sowieso euer Kind ob es Brei möchte oder nicht.


Und da aller Anfang schwer ist lasst euch nicht entmutigen, man muss immer am Ball bleiben. Das Wichtigste ist zum Anfang die beste Position des Kindes beim Füttern zu finden. Wenn es noch nicht sitzen kann, sowie unser Schatz, hält man es am besten wie beim Fläschchen geben im Arm, oder legt es in eine Wippe, oder setzt es in einen Hochstuhl, wo die Rückenlehne auf die letzte Stufe gestellt ist, also fast liegend. Da wir zum Anfang noch keinen Hochstuhl hatten, haben wir ihn bequem auf die Couch in ein großes Kissen gelegt.

Das Kissen selbst habe ich mit einer Wickelunterlage abgedeckt, denn das zweit Wíchtigste ist, ALLES rund um das Kind zu schützen ;-D Klingt lustig und eigentlich ist es das auch, denn das verschmierte Gesicht, wo der Brei auf der Nase und Co. zu finden ist, macht echt Freude und bringt die besten Fotos hervor. Unseren Schatz selbst habe ich mit einem Ärmellätzchen geschützt, hier hängt das Lätzchen nicht nur um den Hals, sondern bedeckt auch die Ärmchen. Aber Ihr werdet schnell merken, dass der Brei seinen Weg immer findet ;-D Euch selbst müsst Ihr auch schützen, am besten alte Klamotten anziehen oder ein Wolltuch vor euch hängen. Und dann kann es so gut vorbereitet auch losgehen. Beginnen tut man am besten mit einem Mittagsbrei.

Von dem Gläschen Brei habe ich in den ersten Tagen immer nur 5-6 Löffelchen in ein Trinkglas gefüllt und nur das warm gemacht. Den Rest des Breigläschens wieder gut verschlossen in den Kühlschrank geben. Macht auf keinem Fall das gesamte Glas warm, denn aufgewärmten Brei darf man nicht nochmals erwärmen. Wenn die Löffel nicht reichen, kann man lieber noch nachträglich etwas erwärmen. Ich nehme immer die Mikrowelle zum warm machen, denn später zählt jede Sekunde und es kann nicht schnell genug gehen. Angefangen habe ich mit reinem Karottenbrei, den gab es eine Woche lang, danach folgte dann Karotten-Kartoffelbrei, wieder eine Woche und so kam Woche für Woche immer eine neue Zutat hinzu. Sollte euer Kind etwas nicht vertragen, weiss man immer gleich an welcher Zutat es liegen könnte. Später könnt ihr dann jeden Tag etwas anderes geben, sobald Ihr alles durchgetestet habt.


Auf die Spitze spezieller Babyplastelöffel habe ich dann etwas Brei gegeben und zum Mund des kleinen Geführt. Dieser blieb aber zu, deswegen habe ich Ihm etwas Brei auf die Lippen gegeben. Diesen hat er dann gekostet, der Blick dabei war echt himmlisch :-D Diesen bekomme ich noch heute, wenn ich Ihm eine neue Sorte zu kosten gebe. Naja, jedenfalls wurde der Brei genehmigt und beim nächsten Löffel, hat sich ein kleiner Spalt beim Mund geöffnet und er hat den Brei dann durch diese Lücke vom Löffel geschlürft, teilweise auch runter gepustet :-D aber dafür seid Ihr ja geschützt. Das schlürfen hat aber nicht lange angehalten, nach ein paar Tagen und der Routine hat er dann auch seinen Mund geöffnet, da Ihm die Portionen dann nicht mehr reichten und er schneller mehr wollte. Wenn es so weit ist, kann es nicht schnell genug gehen, dann ist der Mund weit offen und wartet auf den Brei und wenn der nicht schnell genug kommt, landet die Hand oder Faust im Mund und verteilt den ganzen Brei im Gesicht oder er fängt an zu meckern. Zu kämpfen hat man auch mit den Händen des Kleinen, der dann den Löffel selbst nehmen will oder mal ins Gläschen greift. Ihr seht, zwei Hände sind oft zu wenig, da frage ich mich immer wie es Eltern von Zwillingen machen. 

Wenn euer Kind anfänglich nur ein Paar Löffelchen Brei isst, gebt ihm danach immer noch sein Milchfläschchen, dies wird erst ersetzt, wenn er das gesamte Glas schafft oder die Milch danach von alleine nicht mehr möchte. Nach dem Brei geben, das Kind immer noch in aufrechter Position belassen, am besten ein bisschen Tragen und zum Bäuerchen machen bewegen, denn sonst kommt der Brei schnell wieder hoch. Und gerade der Karottenbrei geht nie wieder raus ... glaubt mir, ich habe den schon überall drauf gehabt. Aber das Beste ist noch der Brei mit Fisch, wenn der wieder hochkommt stinkt die ganze Bude nach Fischhalle. Anfangs gab es den bei uns nur, wenn der Kleine Badetag hatte :-D

Gut einem Monat später haben wir dann nicht nur die Mittagsmahlzeit ersetzt sondern fingen auch mit der guten alten Abendmilchflasche an. Unser Schatz geht im Winter um 18 Uhr schlafen (haben es nicht geschafft, ihn an die Winterzeit zu gewöhnen, im Sommer geht er also 19 Uhr ins Bettchen) und bekommt nun abends gegen 17 Uhr seinen Griesbrei. Ich hätte nicht gedacht, dass er den so schnell und gut annimmt, aber eine Milch braucht er danach nicht mehr und schlafen tut er mit dem Brei auch eine Stunde länger. Naja aber nur mit Gries. Bei Milchbrei-Keks bekommt er wieder schneller Hunger. Ratz fatz ist das Gläschen/der Teller leer. Nun fangen wir an, Ihn langsam Wasser neben den Mahlzeiten trinken zu lassen, hierfür haben wir eine Flasche mit zwei Henkeln, die er wunderbar selbst hält und auch von ganz alleine zu seinem Mund führt. Nur das Hochhalten fehlt, dann würde er schon alleine trinken, aber das erwarte ich mit 4 Monaten noch garnicht ;-) 

Auch wenn Mama und Papa Ihren Kaffee trinken guckt er immer ganz interessiert zu unseren Tassen und streckt seine Ärmchen nach diesen aus. Da habe ich Ihm aus Spaß mal eine Plastetasse mit zwei Henkeln in die Hand gedrückt und siehe da, er hat Sie zum Mund angesetzt und so getan als wenn er trinkt, naja, es war eher ein Nuckeln am Tassenrand aber es sah nach trinken aus. Euer Kind lernt am schnellsten wie alles funktioniert durch beobachten. Ein Hochstuhl, der auch für Babys geeignet ist, ist super um als Familie am Tisch zu sitzen und euer Kind alles beobachten zu lassen.

Und wie habt Ihr das alles so angestellt und empfunden?
Ich finde, all diese Schritte mit einem Kind gemeinsam zu gehen, kosten Sie noch so viel Geduld und Kraft, sind es einfach Wert und sind soooo unfassbar schön.