Samstag, 10. August 2019

Katsu-Onigirazu カツおにぎらず {Reissandwich}

In diesem Post hatte ich euch die leckeren Reissandwiches
schon ein Mal vorgestellt. Wer es nicht so mit dem Sushirollen hat,
der faltet zukünftig einfach. Statt der Stulle auf Arbeit oder in der Schule,
probiert doch einfach diese leckeren Onigirazu´s aus.
Dieses mal eine sehr gefragte Variante mit einem Katsu (Schnitzel)

Die Herstellung ist eigentlich so simple wie auch genial.
Einfach ein bisschen Reis auf ein Stück Nori geben.


Anschließend mit dem Wunschbelag belegen, in meinem
Fall mit Avocado, Salat und Katsu.


Zum Schluss nochmals Reis drauf
geben und zusammenklappen.

Zum Essen einfach in der Mitte durchschneiden, mit Tonkatsu
oder Teriyaki Sauce bestreichen und mit Sesam dekorieren.

Einfach köstlich und macht wirklich lange Satt.
Weitere Sushi Rezepte
Gunkan (Sushischiffchen)

Samstag, 27. Juli 2019

Kräuter-Kartoffel-Suppe mit knuspriger Bacon-Pilz-Einlage


Kräuter-Kartoffelsuppe mit knuspriger Bacon-Pilz-Einlage

Heute mal wieder ein schnelles Rezept, wie so oft in letzter Zeit :-D 
Aber als Mama muss so vieles schnell und easy sein. 
Darum auch dieses Mal keine schnörkelige Suppe zu der man 
100 verschiedene Gemüsesorten und vorbereitete Brühe braucht. 


Nein ganz einfach, ihr braucht nur diverse Kräuter, 
nehmt einfach die, die Ihr so Zuhause findet (TK geht auch),
ca. 800 g Kartoffeln, Salz und Pfeffer. Das war´s auch schon für die Suppe.

Für die Einlage eurer Suppe könnt Ihr wie ich ca. 200g Champignons und
 50g Bacon verwenden, es geht natürlich aber auch komplett vegetarisch. 

Die Kartoffeln schälen, kleinschneiden und mit etwas Salz kochen. 
Sobald diese fertig sind, einen Teil des Wassers abgießen und 
beiseite stellen. Die Kartoffeln im Wasser mit einem Kartoffelstampfer 
zerdrücken. Sollte die Masse zu fest sein, gebt einfach Wasser bis 
zur gewünschten Konsistenz dazu.

Nun die gewünschten Kräuter ca. 3 Bunde fein hacken.
Ich habe meinen Kräutergarten geplündert und eine Mischung aus 
Petersilie, Koriander, Dill, Majoran, Salbei,Oregano, Thymian, 
Rosmarin, Basilikum und Schnittlauch verwendet.


Die Kräuter zu der Kartoffelsuppe geben, nochmals aufkochen
 lassen und mit den Gewürzen abschmecken. 
Währenddessen die Einlage kleinschneiden & knusprig braten.

Fertig ist die rucki zucki Suppe auf zack mit pfiff


Mittwoch, 17. Juli 2019

Eingewöhnung in der Krippe


Wenn mit dem 1. Kind das Kitaleben starten soll, weiß man nicht was auf einem zukommt. Man kann zwar im Internet viel nachlesen, aber jedes Kind erlebt diese Zeit etwas anders. Wir hatten uns auf eine lange Eingewöhnung eingestellt, bis uns die Gemeinde und die Kita sagten, dass es nur 10 Stunden Eingewöhnungszeit für Max gibt. Die Platzbewilligung beginnt erst an dem Tag, wo die Elternzeit endet und die Eigewöhnungszeit von der Krippe aus, sind nicht mehr als 10 Stunden.

Da mein Mann zur der Zeit in Elternzeit war und eine Woche nach dem ersten Eingewöhnungstag wieder arbeiten gehen musste, hatte ich extra 14 Tage Urlaub genommen. Die erste Stunde Eingewöhnung begann also am 1. Mittwoch in meinem Urlaub. In der Krippe gibt es um 8:00 Uhr Frühstück, also sollten wir den ersten Tag um 9:00 Uhr kommen, sodass die anderen Kinder bereits mit Frühstück fertig und auch gewaschen sind. Der Einstieg lief eigentlich ganz gut, Max hat sich zwar nicht wirklich von der Erzieherin anfassen lassen und war vorsichtig, aber zumindest hat er ein bisschen gespielt. Mein Mann und ich blieben die ganze Zeit mit bei den Kindern und haben ein bisschen mit Ihnen gespielt. Und auch in der Obstpause, wo alle Kinder am Tisch saßen hat er aufmerksam alles verfolgt und auch ohne zu meckern etwas Melone von der Erzieherin genommen. Als die anderen Kinder dann angezogen wurden um draußen spielen zu gehen, haben wir uns verabschiedet.

Am nächsten Tag bin ich dann mit Max alleine gegangen und sollte 30 Minuten eher kommen, sodass Max die Situation nach dem Frühstück im Waschraum auch mitbekommt. Als wir ankamen, saßen die anderen Kinder noch am Tisch und waren mit dem Frühstück fertig. Max stellte sich an den Tisch und kloppte auf Ihm umher und quasselte fröhlich drauf los sodass ein zweites Kind mit einstimmte. Das kann ein guter Tag werden, dachte ich zumindest. Im Waschraum wurden einem Kind nach dem anderen die Windeln gewechselt mit kurzer Topfphase. Max hat sich dafür nicht wirklich interessiert, er hat lieber mit den kleinen süßen Waschbecken im Waschraum gespielt. Als es im Anschluss zum Spaziergang mit den Kiddis gehen sollte, wurde Max schon klammeriger und ließ sich nicht mehr auf den Boden setzen, er wollte nun nur noch auf meinem Arm bleiben und ließ sich auch nicht mehr anfassen. Der Spaziergang, wo die Kinder gemütlich in einem Bollerwagen gezogen werden, ist eigentlich eine feine Sache, aber Max wollte partout nicht in dem Wagen sitzen und musste nach vielen Tränen wieder zurück auf meinem Arm. Auch nach dem Spaziergang ließ er sich nur schwer beruhigen, aber mit der Obstpause konnte Ihn die Erzieherin wieder bestechen. Alle Kinder saßen draußen am Tisch und es gab Banane. Da waren Max seine Tränen schnell getrocknet. In dem Moment hatte er nur einen Blick für die Banane, also konnte ich mich heimlich wegschleichen und guckte aus der Ferne zu. Es lief 5-10 Minuten ganz gut, bis er dann wieder anfing zu weinen und die Erzieherin ihn auch nicht beruhigen konnte. So endete der Zweite „Tag“ in der Krippe mit vielen Tränen.


Der nächste Tag, Freitag, begann schon anders als die anderen. Wir merkten bereits nach den paar Stunden Krippe, dass Max immer mehr klammert als zuvor. Doch an dem Morgen wollte er nicht einmal seine Milch nach dem Aufstehen trinken. Sonst ist er immer ganz heiß auf die erste Milch und trinkt gute 200ml weg, aber an dem Morgen waren es knappe 40 ml. Naja, an dem Tag sollte Max ja in der Krippe frühstücken, vielleicht hatte er ja dann da mehr Hunger. Mein Mann ging an diesem Tag mit Max in die Krippe und sollte ihn probeweise gleich dalassen und draußen warten. Er hörte Ihn drinnen kurz weinen und dann war aber Ruhe. Geschlagene 1,5 Stunden saß mein Mann draußen, bis die Erzieherin mit Max kam. Gefrühstückt hat er wohl nicht so gut aber sonst lief es ganz gut. Nach dem mein Mann mit Max nach der Krippe noch etwas spazieren war und es dann zu Hause Mittag gab, ging das Problemchen los. Wir dachten Max steckt die Eingewöhnung eigentlich ganz gut weg, aber neben dem Klammern schien ihn die Zeit nun auch auf dem Magen zu schlagen, neben Durchfall brach er nun auch sein Mittagessen aus und verweigerte teilweise komplett das Essen. Zum Glück war erst einmal Wochenende, und Samstag ging es Ihm schon etwas besser. Er weinte zwar sehr viel, wollte am besten nur getragen werden und essen mochte er auch nicht viel, aber das Brechen und der Durchfall waren weg. Wenn man das so sieht und miterlebt, bricht es einem das Herz. Du siehst deinen Jungen, der sonst so viel lacht und Spaß hat nur noch weinen und brechen. Und das Schlimmste ist, du weisst, dass es Montag weiter geht und er Mittwoch schon den ganzen Tag da bleiben muss. Naja, am Nachmittag wusste ich dann, dass es Ihm nicht wegen der Eingewöhnung so schlecht ging, sondern dass er sich nach fast 4 Sunden Eingewöhnung eine Magen-Darm-Erkrankung eingefangen hatte. Max ging es zwar besser, aber dafür ging es mir nun sehr schlecht. Nichts blieb da wo es hingehörte, nicht einmal mehr Wasser. Beim Papa gings dann mitten in der Nacht los, sodass wir am Sonntag beide flach lagen und Max von der Oma bespaßt wurde. Denn der war wieder voll auf dem Damm. Ja so ist das Kitaleben, nun kommt eine Bazille nach der anderen. Zum Glück ging es aber allen nach einem Tag „detoxing“ wieder super, sodass die Woche ganz normal starten konnte. 

Die restlichen 2,5 Tage der Eingewöhnung liefen eigentlich ganz gut, Max fasste langsam Vertrauen zur Erzieherin und lies sich gerne von Ihr umhertragen. Selbst das Essen schmeckt ihm. In der Krippe isst er alle möglichen Sorten Brot mit allen möglichen Belägen, Zuhause ist er da mäkeliger. Auch sonst scheint es ihm langsam zu gefallen. Abends ist er dann immer total k.o. von dem anstrengenden Tag  und möchte am liebsten schon eine Stunde früher als sonst ins Bett. Am Wochenende schläft er nun auch relativ lange. Teilweise von 18.00 Uhr - 08.00 Uhr. Wenn man Ihn nun morgens in der Krippeabgibt weint er zwar immer noch ein bisschen, aber wenn ich von draußen reinschaue ist immer schon wieder alles gut. Und wenn man die Kleinen so in einer Runde sieht, ist es schon ziemlich süß.

Letztendlich ist die Eingewöhnungszeit nicht wirklich etwas fürs Mutterherz, man braucht viel Kraft und vor allem muss man loslassen und das tut weh, besonders wenn ganz viele Tränen beim Kleinen  fließen, fließen Sie bei der Mama ebenso.

Freitag, 21. Juni 2019

erfrischender Wassermelonen-Feta-Salat mit Minze {Sommersalat}

Hach ist das wieder eine Hitze! 
Zeit für eine kurze Erfrischungspause! 
Da man bei diesen Temperaturen keinen richtigen Hunger verspürt und aus 
allen Poren schwitzt, gibt es für mich gleich zum Essen diese Leichtigkeit:


einen Melonen-Feta-Salat mit Minze

Der Salat kühlt bei dieser Schwüle nicht nur gut ab, er versorgt 
einen auch mit viel Flüssigkeit und durch die Minze wirkt er richtig 
erfrischend und liegt zudem leicht im Magen.

Also legt eure Gartenhandschuhe mal für 5 Minuten zur Seite, 
denn länger dauert die Zubereitung nicht.

Man nehme:
1/2 Wassermelone
1 Fetakäse
1 Handvoll Minze

Die halbe Melone nochmals längs teilen und die Stücke jeweils 
von der Schale lösen, in Würfel schneiden und in eine Schale geben. 
Den Fetakäse ebenfalls in kleine Würfel schneiden und zu der 
Melone geben. Nun noch die Minze Hacken und unter den 
Feta und die Melone mischen. Fertig! Die Melone ist so saftig,
dass nach kürzester Zeit bereits eine Art Melonen-Minz-
Dressing (Saft) entstanden ist. Lasst es euch schmecken.



Freitag, 31. Mai 2019

Wie groß bin ich? { Messlatte für Kinder }

Liebe Eltern, morgen ist es wieder so weit,
zwar ehren und lieben wir unsere Kleinen jeden Tag,
den Sie bei uns sind, aber morgen ist ein ganz besonderer Tag für die Kids.
Kindertag,
habt Ihr für eure Sprösslinge etwas geplant
oder unternehmt Ihr etwas zusammen?
 
Wie wäre es mit einer schönen Bastelstunde für die ganze Familie?
 
 
Es gibt so viele Sachen für´s Kinderzimmer die man nicht
kaufen muss, sondern in liebevoller Bastelarbeit selbst gestalten
kann. Hat den Vorteil, dass man immer das persönliche i-Tüpfelchen hat.
 

So habe ich vor kurzem (um genau zu sein, am Muttertag) diese bunte
 Messlatte für unseren Sohn gebastelt, da er mir noch nicht helfen
konnte, habe ich Sie alleine angefertigt.
 
Was Ihr braucht ist eine Idee und natürlich bunten Bastelkarton.
 
 
Heutzutage findet man ja für alles Vorlagen zum ausdrucken im Internet.
Ob man sich nun, so wie ich, für einen Baum entscheidet,
oder eine Giraffe mit langem Messhals, eine Liane mit Affen,
eine Blume, einen Leuchtturm etc. nimmt ist egal, Hauptsache es
passt zu eurem Sprössling.
 

Die Baumkrone hätte man z.B. auch aus gesammeltem
Herbstlaub zusammenkleben können.
 

 
Die einzelnen Messstationen, kennzeichnen wir ab sofort mit kleinen
Tierchen und einem aktuellen Foto. Passen würden auch Blätter, oder die
berühmten Kreidestriche ;-D
 
Habt Ihr schon eine Messlatte? Wenn ja wie sieht eure aus?
 
 

Sonntag, 19. Mai 2019

Sushi Pizza 寿司ピザ

Sushitarts und Sushiwraps kommt nun das nächste 
Sushihighlight= Sushipizza!


Nachdem ich schon ein mal Japan und Italien in Form von
Nudelsushi vereint habe, folgt jetzt der zweite Streich.

Für 4 Pizzastücke benötigt Ihr  8 Noriblätter, fertigen Sushireis zubereitet aus 
2 Tassen Reis, 3 Tassen Wasser, Salz und Mirin.

Dazu kommt dann euer Belag nach Wahl. Ich habe mich für eine 
Lachs-Spargel Pizza und eine Garnelen-Kaviar Pizza entschieden. 
Als Soße habe ich Majo, Wasabi und ein bisschen Zitrone verrührt.


Den fertigen Reis mit einem Löffel auf einem Noriblatt verteilen und fest andrücken.


Mit einem Pizzaschneider, Messer oder Schere das Blatt zuschneiden.
Insgesamt vier Mal wiederholen. 

Tipp: aus den Abschnitten lässt sich wunderbar Oshisushi zaubern


Fertigt nun vier einzelne Sushirollen an, 
je dünner desto besser. Legt diese dann als Pizzarand an das 
Ende des Stückes und schneidet die überstehenden Enden ab.


Jetzt kommt der schöne und auch kreative Teil der Zubereitung,
das Belegen der Pizza. Als Basics habe ich Gurke und Avocado genommen,
mit Lachs, Spargel und Koriander getoppt.


Das zweite Topping besteht aus Garnelen und Kaviar.


Fertig ist eure Sushipizza. Essen lässt sie sich aber am besten mit Messer und Gabel.
Ein schöner Clou für eure nächste Party oder der etwas andere Sushiabend.

Dienstag, 30. April 2019

Collage Mutterfreuden {Geschenk zum Muttertag}

Liebe Kinder, Liebe Väter,
nächsten Sonntag ist Muttertag.
Ja, es ist wieder ein Mal so weit, die Mütter werden geehrt.

Jede Mama freut sich über eine Kleinigkeit
und sei es nur eine Umarmung oder einen Kuss.
 
Aus diesem Grund zeige ich euch heute eine tolle Bastelei
für Väter die Ihre Frau im Namen des Kindes beschenken wollen, oder für
Personen die einfach jemanden eine Freude machen möchten.
 
Hier drüber freut sich garantiert jede Mama.
Es ist sozusagen ein Monument bzw. eine Collage eures Lieblings.

 
Hierfür habe ich mir einfach einen großen Bilderrahmen mit Passepartout
 gekauft. Ihr könnt so ein Gebilde natürlich auch selber bauen,
in dem Ihr euch einen Rahmen eurer Wahl zusammen schraubt/klebt
und schön anmalt. Mit Ösenschrauben Haken für die Schnur einschrauben,
und die "Wäscheleine" spannen.
 
Für den Inhalt sucht Ihr euch z.B. den Lieblingsbody, die ersten
Schuhe, Socken, Krankenhausbändchen, Schnuller etc.eures Mäuschens.
 
Ich habe mich für einen Body und Rasselsöckchen entschieden,
dazu habe ich das Formular aus dem Krankenhaus genommen,
wo alle Geburtsdaten drauf stehen. Weiterhin hatten wir letztes
Jahr Abdrücke der Händchen und Füßchen vorgenommen.
Das Armbändchen hatte ich zu seiner Geburt auch anfertigen lassen,
genauso gut kann man auch das Armband aus dem Krankenhaus nehmen.
 
Als Rückseite/Hintergrund habe ich ein Stück Tapete verwendet,
welche auch bei unserem Sohn im Babyzimmer an den Wänden ist.
Jetzt müsst Ihr nur noch alles zurechtlegen und schauen, dass es nicht zu viel wird.
Denn weniger ist manchmal wirklich mehr ^^
 
Auch ich darf in diesem Jahr meinen aller ersten Muttertag feiern <3
Somit beschenke ich mich mit dieser Collage selbst ;-D

Und nun hängt dieses tolle Bild im Schlafzimmer,
neben seinen ersten Abdrücken in Salzteig.
 
Liebe Mamas, lasst euch schön feiern *Prost*

Freitag, 1. März 2019

Kinderschokoladen Creme {Kinderriegel Aufstrich}

Nach dem ja bereits die Toffifeecreme und die Raffaellocreme
Einzug in unseren Kühlschrank genommen haben,
folgt nun die überaus leckere Kinderschokoladencreme.
 
 
Das Rezept ist simple, schnell gemacht und dennoch so lecker.
 
Für 4 kleine Gläschen benötigt Ihr:
250 g Kinderriegel
100 ml Sahne
60 g Butter
 
Die Kinderriegel in einzelne Kammern zerbrechen und zusammen
mit der Butter in einer Schale über einem Wasserbad langsam erwärmen.
Wenn die Riegel schön weich sind und sich gut verrühren lassen, langsam die Sahne unterrühren und die ganze Masse nochmals kurz mit einem
Mixer aufschlagen, sodass alles schon locker wird.
 
 
Jetzt nur noch in vorbereitete Gläser füllen und in den Kühlschrank stellen.
Wenn die Creme nicht vorher schon aufgenascht wird, hält sie so ca. 1-2 Monate.

Donnerstag, 14. Februar 2019

chāshū-men {japanischer Ramen - Noodlesoup}

Der japanische Ramen ist nicht nur eine wärmende Mahlzeit für die 
kalte Jahreszeit, sondern ist auch so sehr gesund und vor allem super lecker.

Einer der japanischen Ramen ist der chāshū-men, dessen Hauptbestandteil die
 Brühe und das Fleisch aus dem vor kurzem gekochtem chāshū stammt.

Zutaten:
300ml Hühnerbrühe/Gemüsebrühe, 300ml Chāshubrühe, 
100g Ramennudeln, Chāshu, 1 Frühlingszwiebel, 
1 Karotte, 1 Lauch, Pilze, Narutomaki

Die Hühnerbrühe/Gemüsebrühe und die Chāshubrühe zusammen
 in einem Topf erwärmen, in einem weiteren Topf die Ramen nach
 Packungsanweisung kochen. Die fertigen Nudeln in einem Sieb abtropfen
 lassen (Keines Falls mit kaltem Wasser abschrecken). Die Frühlingszwiebel,
 Möhre, Pilze und das Lauch schneiden.


Die Brühe und die Nudeln nun in 2 Schüsseln aufteilen und mit 
dem Chāshu und dem Gemüse garnieren. Gerne werden 
auch für Ramen Mais, gekochte halbe Eier, Pak Choi etc. verwendet.
Lasst eurem Geschmack und eurer Fantasie einfach freien Lauf.

Dienstag, 12. Februar 2019

chāshū 叉焼


Kennt Ihr schon die leckeren japanischen Ramen?
Hier mal eine leckere und einfache Suppengrundlage namens

チャーシュー (叉焼), chāshū, 
geschmortes/Gekochtes Schweinefleich 

Zutaten Chāshu: 
400-500g Schweinebauch/Schweineschulter, 4cm Ingwer,
2 Frühlingszwiebeln, 150ml Sojasoße, 2EL Mirin, 75ml Sake, 1TL Pfefferkörner,
1TL Salz, 2 Knoblauchzehen, 1EL Honig, Wasser

  
Zuerst müsst ihr den Ingwer und den Knoblauch schälen und in kleine
 Stücke schneiden. Di Frühlingszwiebeln ebenso. Das Fleisch in einer Pfanne von allen
Seiten schön braun anschmoren lassen.

Nebenbei in einem Topf die Sojasoße, Mirin, Sake, Pfefferkörner und
Honig erhitzen, wenn das ganze anfängt zu kochen müsst Ihr das Fleisch,
Ingwer, Frühlingszwiebeln und den Knoblauch hinzugeben.

Im Anschluss das Ganze mit heißem Wasser übergießen, sodass das
Fleisch mit der Flüssigkeit überdeckt wird. Mit Deckel sollte das Ganze
 jetzt auf niedriger Stufe eine Stunde ziehen. Nach der Stunde das Fleisch
 aus dem Sud nehmen und in dünne Scheiben schneiden, die Flüssigkeit
nicht wegkippen denn die brauchen wir noch^^

Die Brühe verwenden wir später für Suppen/Ramen/Udon und die
Fleischscheiben sind dann die Einlagen für diese^^ 

Freitag, 18. Januar 2019

working mom {Abstillen}

Genau heute um 8:00 Uhr beginnt wieder mein Arbeitsleben.
Heute lasse ich die Elternzeit hinter mir und beginne auf einer neuen 
Arbeit meinen Weg zurück ins Berufsleben. Heute übergebe ich den 
Staffelstab an meinen Mann, der nun selbst 5 Monate Elternzeit mit 
unseren kleinen Schatz verbringen darf, bevor es in die Krippe geht.

Und damit genau HEUTE alles rund läuft, bedarf es als Mama einige 
Vorbereitungen.Damit ich nicht jede Stunde Milch abpumpen muss 
oder auf Arbeit mit großem Druck in der Brust sitzen muss, habe ich 
bereits kurz vor Weihnachten angefangen abzustillen.


Ganz ohne Medikamente dachte ich anfangs, dass es doch ein sehr
 langwieriger Prozess werden wird, aber zum Glück irrte ich mich.

Versteht mich nicht falsch, Muttermilch ist das Beste für ein Kind und ist 
durch Nichts zu ersetzen. Seitdem der Kleine aber Nachts durchschläft, 
ist die Milchproduktion rapide gesunken und er wurde tagsüber nicht mehr satt,
 sodass ich schnell zufüttern musste. Letztendlich wurde die Milch immer 
weniger und ich beschloss ab zu stillen. Auch für die Arbeit ist es viel bequemer
 und ich habe eine Sache weniger im Kopf zu planen.

Doch wie stellt man es nun richtig an? Wenn Ihr geplant peu-á-peu abstillen 
wollt, weil Ihr anfangt zu arbeiten, der Kleine nicht mehr satt wird, die Flasche
 bekommt oder Ihr endlich wieder ohne Stilleinlagen rumlaufen und Nachts 
ohne Still-BH schlafen wollt, dann braucht Ihr etwas Geduld. Klar kann es 
passieren, dass man plötzlich Medikamente einnehmen oder ins 
Krankenhaus muss und von einem Tag auf den anderen nicht mehr Stillen 
kann/darf, dann bleibt einem ja nichts anderes übrig als von einem Tag auf 
den anderen ab zu stillen. Hier meine Tipps für das langsame, natürliche Abstillen:

-Zu einem kann ich euch empfehlen statt des täglichen Stilltees 
nun Salbeitee zu trinken (hemmt die Milchbildung)

-Weiterhin zögert das Stillen immer weiter hinaus. Meiner hat Nachts durch
geschlafen, somit habe ich nur noch morgens, mittags und abends gestillt. 
(Anfänglich war es sehr sehr schwer die gesamte Nacht durchzuhalten, 
da mir die Brüste fast geplatzt sind, aber mit der Zeit wird es erträglicher!)
Dann nur noch morgens und abends. Später dann nur noch morgens. Am 
besten immer so lange warten, bis der Druck auf der Brust zu groß 
zum halten wird.

-Nicht mehr abpumpen, wenn dann nur noch Ausstreichen. Abpumpen
 fördert sonst wieder die Milchproduktion an

-Sollte eurer Kind Probleme machen die Flasche an zu nehmen, dann 
trickst es aus. Ich habe meinen Sohn anfänglich an der Brust trinken lassen 
und nach Paar Schlucken zügig die Brust gegen die Flasche getauscht. 
Hat er gar nicht gemerkt oder er war so hungrig das es ihm egal war ;-)

-enge knapp sitzende BH´s tragen, dies schränkt die Durchblutung ein

-Kühlen schränkt ebenso die Durchblutung ein

-Wichtig, während des Abstillens sollte die Brust ab und an massiert 
werden, damit es keinen Milchstau gibt

Diese Punkte haben mir sehr gut geholfen und ich habe innerhalb
 von 3 Wochen abgestillt. Was könnt Ihr empfehlen?

Nun muss ich gleich los zur Arbeit. Einerseits freue ich mich total "mal wieder rauszukommen" andererseits bin ich traurig weniger Zeit mit meinem Kleinen Schatz zu verbringen. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. 


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Samstag, 5. Januar 2019

Einführung in die Beikost {Breikost}

Hallo Ihr Lieben,
wie geht es Euch? Jetzt haben wir schon 2019 ...
Wie schnell die Zeit mit einem Kind doch vergeht.
Der Kleine wächst stetig, entwickelt sich immer und immer mehr
 und lernt so wahnsinnig viel.

Bereits Ende November haben wir aus diesem Grund mit den ersten Breichen angefangen, denn wir haben gemerkt, dass der Kleine eine Flasche nach der anderen wegzieht und nicht mehr so schnell satt wird. Viele Meinungen gehen da weit auseinander und ich kann nur jeder Mutter sagen, lasst euch nicht beeinflussen! Tut was Ihr für richtig haltet und was euch euer Bauch sagt. Schließlich seid Ihr die Mutter und wisst was für euer Kind am besten ist. Auch wenn Ihr im 3. Monat mit Brei beginnt, statt wie alle anderen erst im 5. oder 6. Monat. Letztendlich entscheidet sowieso euer Kind ob es Brei möchte oder nicht.


Und da aller Anfang schwer ist lasst euch nicht entmutigen, man muss immer am Ball bleiben. Das Wichtigste ist zum Anfang die beste Position des Kindes beim Füttern zu finden. Wenn es noch nicht sitzen kann, sowie unser Schatz, hält man es am besten wie beim Fläschchen geben im Arm, oder legt es in eine Wippe, oder setzt es in einen Hochstuhl, wo die Rückenlehne auf die letzte Stufe gestellt ist, also fast liegend. Da wir zum Anfang noch keinen Hochstuhl hatten, haben wir ihn bequem auf die Couch in ein großes Kissen gelegt.

Das Kissen selbst habe ich mit einer Wickelunterlage abgedeckt, denn das zweit Wíchtigste ist, ALLES rund um das Kind zu schützen ;-D Klingt lustig und eigentlich ist es das auch, denn das verschmierte Gesicht, wo der Brei auf der Nase und Co. zu finden ist, macht echt Freude und bringt die besten Fotos hervor. Unseren Schatz selbst habe ich mit einem Ärmellätzchen geschützt, hier hängt das Lätzchen nicht nur um den Hals, sondern bedeckt auch die Ärmchen. Aber Ihr werdet schnell merken, dass der Brei seinen Weg immer findet ;-D Euch selbst müsst Ihr auch schützen, am besten alte Klamotten anziehen oder ein Wolltuch vor euch hängen. Und dann kann es so gut vorbereitet auch losgehen. Beginnen tut man am besten mit einem Mittagsbrei.

Von dem Gläschen Brei habe ich in den ersten Tagen immer nur 5-6 Löffelchen in ein Trinkglas gefüllt und nur das warm gemacht. Den Rest des Breigläschens wieder gut verschlossen in den Kühlschrank geben. Macht auf keinem Fall das gesamte Glas warm, denn aufgewärmten Brei darf man nicht nochmals erwärmen. Wenn die Löffel nicht reichen, kann man lieber noch nachträglich etwas erwärmen. Ich nehme immer die Mikrowelle zum warm machen, denn später zählt jede Sekunde und es kann nicht schnell genug gehen. Angefangen habe ich mit reinem Karottenbrei, den gab es eine Woche lang, danach folgte dann Karotten-Kartoffelbrei, wieder eine Woche und so kam Woche für Woche immer eine neue Zutat hinzu. Sollte euer Kind etwas nicht vertragen, weiss man immer gleich an welcher Zutat es liegen könnte. Später könnt ihr dann jeden Tag etwas anderes geben, sobald Ihr alles durchgetestet habt.


Auf die Spitze spezieller Babyplastelöffel habe ich dann etwas Brei gegeben und zum Mund des kleinen Geführt. Dieser blieb aber zu, deswegen habe ich Ihm etwas Brei auf die Lippen gegeben. Diesen hat er dann gekostet, der Blick dabei war echt himmlisch :-D Diesen bekomme ich noch heute, wenn ich Ihm eine neue Sorte zu kosten gebe. Naja, jedenfalls wurde der Brei genehmigt und beim nächsten Löffel, hat sich ein kleiner Spalt beim Mund geöffnet und er hat den Brei dann durch diese Lücke vom Löffel geschlürft, teilweise auch runter gepustet :-D aber dafür seid Ihr ja geschützt. Das schlürfen hat aber nicht lange angehalten, nach ein paar Tagen und der Routine hat er dann auch seinen Mund geöffnet, da Ihm die Portionen dann nicht mehr reichten und er schneller mehr wollte. Wenn es so weit ist, kann es nicht schnell genug gehen, dann ist der Mund weit offen und wartet auf den Brei und wenn der nicht schnell genug kommt, landet die Hand oder Faust im Mund und verteilt den ganzen Brei im Gesicht oder er fängt an zu meckern. Zu kämpfen hat man auch mit den Händen des Kleinen, der dann den Löffel selbst nehmen will oder mal ins Gläschen greift. Ihr seht, zwei Hände sind oft zu wenig, da frage ich mich immer wie es Eltern von Zwillingen machen. 

Wenn euer Kind anfänglich nur ein Paar Löffelchen Brei isst, gebt ihm danach immer noch sein Milchfläschchen, dies wird erst ersetzt, wenn er das gesamte Glas schafft oder die Milch danach von alleine nicht mehr möchte. Nach dem Brei geben, das Kind immer noch in aufrechter Position belassen, am besten ein bisschen Tragen und zum Bäuerchen machen bewegen, denn sonst kommt der Brei schnell wieder hoch. Und gerade der Karottenbrei geht nie wieder raus ... glaubt mir, ich habe den schon überall drauf gehabt. Aber das Beste ist noch der Brei mit Fisch, wenn der wieder hochkommt stinkt die ganze Bude nach Fischhalle. Anfangs gab es den bei uns nur, wenn der Kleine Badetag hatte :-D

Gut einem Monat später haben wir dann nicht nur die Mittagsmahlzeit ersetzt sondern fingen auch mit der guten alten Abendmilchflasche an. Unser Schatz geht im Winter um 18 Uhr schlafen (haben es nicht geschafft, ihn an die Winterzeit zu gewöhnen, im Sommer geht er also 19 Uhr ins Bettchen) und bekommt nun abends gegen 17 Uhr seinen Griesbrei. Ich hätte nicht gedacht, dass er den so schnell und gut annimmt, aber eine Milch braucht er danach nicht mehr und schlafen tut er mit dem Brei auch eine Stunde länger. Naja aber nur mit Gries. Bei Milchbrei-Keks bekommt er wieder schneller Hunger. Ratz fatz ist das Gläschen/der Teller leer. Nun fangen wir an, Ihn langsam Wasser neben den Mahlzeiten trinken zu lassen, hierfür haben wir eine Flasche mit zwei Henkeln, die er wunderbar selbst hält und auch von ganz alleine zu seinem Mund führt. Nur das Hochhalten fehlt, dann würde er schon alleine trinken, aber das erwarte ich mit 4 Monaten noch garnicht ;-) 

Auch wenn Mama und Papa Ihren Kaffee trinken guckt er immer ganz interessiert zu unseren Tassen und streckt seine Ärmchen nach diesen aus. Da habe ich Ihm aus Spaß mal eine Plastetasse mit zwei Henkeln in die Hand gedrückt und siehe da, er hat Sie zum Mund angesetzt und so getan als wenn er trinkt, naja, es war eher ein Nuckeln am Tassenrand aber es sah nach trinken aus. Euer Kind lernt am schnellsten wie alles funktioniert durch beobachten. Ein Hochstuhl, der auch für Babys geeignet ist, ist super um als Familie am Tisch zu sitzen und euer Kind alles beobachten zu lassen.

Und wie habt Ihr das alles so angestellt und empfunden?
Ich finde, all diese Schritte mit einem Kind gemeinsam zu gehen, kosten Sie noch so viel Geduld und Kraft, sind es einfach Wert und sind soooo unfassbar schön.