Samstag, 16. April 2016

Matchahonig {green summ summ summ honey}


Was ich derzeit morgens liebe sind einfache Joghurt- oder Smoothiebowls mit Müsli oder Granola gesüßt mit Honig oder Agave. Die gehen nicht nur schnell, sind gesund, schmecken dabei richtig gut und machen satt. Und das auch für Unterwegs oder morgens im Büro. 


Was ich mir jetzt als weitere Süßungsalternative ausgedacht habe, ist Matchahonig. So spare ich mir das morgentliche anrühren des Matchas und habe trotzdem das herbe Aroma in meinem Frühstück.


Der Matchahonig geht ziemlich einfach. Kauft einfach ein Glas klaren, flüssigen Honig. Diesen gebt ihr in einen Topf. Rührt separat 1,5 EL Matcha in einer Schale mit 3-4 EL heißem Wasser an. Dieser darf keine Klümpchen enthalten, rührt also so lange bis der Matcha schaumig wird. Fangt nun an den Honig langsam zu erhitzen und gebt den Matcha hinzu. Rührt und erhitzt alles nun so lange, bis es sich zu einer schönen Honigmasse verbunden hat. Im Anschluss den Honig wieder abfüllen, abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Beim kochen wird der Honig sehr flüssig, sobald er aber im Kühlschrank wieder erkaltet ist, wird die Konsistenz auch wieder dickflüssiger.


probiert es aus und lasst es euch schmecken :-)

weitere leckere Rezepte mit Matcha:
Matcha-Granola

Samstag, 9. April 2016

Horchata de Chufa (Erdmandelmilch)


Kennt Ihr bereits Erdmandeln (im englischen Tiger Nuts / im spanischen Chufas)? 

Entgegen ihres Namens haben sie aber nichts mit Mandeln oder Erdnüssen zu tun, sie gehören zur Gattung der Zypergräser. Sie stecken voller Ballaststoffe (33g/100g), sind glutenfrei und auch für Nussallergiker geeignet, da es keine Nüsse sondern Knollen sind. Der Geschmack der Knollen erinnert an Haselnüsse oder Mandeln, leicht süßlich und nussig. 

Mit nur 8 % Protein sind Erdmandeln deutlich proteinärmer als Mandeln oder Erdnüsse. Auch der Gehalt an Spurenelementen wie Zink und Eisen ist im Vergleich zu Nüssen eher gering. Dafür liefern die Knollen einige Mineralstoffe, vor allem Calcium, Magnesium, Natrium und Phosphor.

Erdmandeln können roh oder gekocht als Gemüse gegessen werden. Auch in gerösteter Form sind sie ein leckerer Snack oder eine tolle Müsli- oder Salatbeilage. Die beim Röstvorgang entstehenden Aromen dienen außerdem zur Verfeinerung von Eiscreme und Keksen. Hierzulande werden Erdmandeln überwiegend zu Mehl vermahlen oder geflockt angeboten. Sie sollen die Darmentleerung ankurbeln, glutenhaltiges Mehl ersetzen und werden auch als Reduktionskost genutzt, da das Hungergefühl durch die Ballaststoffe unterdrückt wird. Aus diesem Grund sind sie auch als Super-Food sehr beliebt.


In der Region Huerta Norte wird aus den Erdmandeln das Getränk Horchata de Chufa (Erdmandelmilch) hergestellt. 

Hier das Rezept:

500g Erdmandeln
2 Liter kaltes Wasser
2 EL Honig/Agavensirup

1 Geschirrtuch/Mullbinde
1 Große Schale ggf. 1 Sieb

Die Zubereitung erfolgt wie auch bei der Herstellung von Sojamilch
Die Erdmandeln 36-48 Stunden in kaltem Wasser einweichen. 
Das Wasser nach 24 Stunden bzw. wenn es trübe wird wechseln.

Das Einweichwasser abgießen und die Mandeln zusammen mit 1 Liter frischem Wasser in den Mixer geben. Mindestens 3 Minuten durchmixen / pürieren lassen. Im Anschluss den Honig/Agavensirup dazugeben und nochmals 20 Sekunden durchmixen lassen.
Den Brei in das Geschirrtuch geben und kräftig in die Schale ausdrücken/passieren. Zu der ausgefangenen Milch das restliche Wasser mischen und alles nochmals gut durchmixen. Je nach Geschmack nachsüßen. Auch aus den Resten kann man noch viel zaubern, einfach im Backofen trocknen lassen und schon habt Ihr gutes Erdmandelmehl


Die Erdmandelmilch ist im Kühlschrank nun 48 Stunden haltbar. 
Schmeckt noch besser mit Kakao.


Samstag, 2. April 2016

yellow-smoothie-bowl { #issgesund }


Vor kurzem habe ich euch ja schon ein mal meine Variante einer green-smoothie-bowl vorgestellt, heute folgt die der gelben. Wieder lecker fruchtig, sättigend und gesund. Der richtige Powerstart in den Tag. 

Für 2 mittlere Schälchen braucht ihr: 

1 Orange
1 Mango
1 Apfel
2 Bananen
2 Passionsfrüchte
1 Glas Kokoswasser
2 EL Leinenöl
Eine Handvoll Haferflocken

Die Zutaten können je nach Geschmack variieren

Mango, Orange und Bananen schälen; Apfel waschen, entkernen und kleinschneiden; von der Mango nach und nach das Fruchtfleisch vom Stein schneiden; Passionsfrüchte halbieren und auslöffeln. Alle Zutaten in einen Küchenmixer geben und mindestens 2 Minuten durchgängig zu einer schönen Creme durch pürieren lassen.


Die Creme in die vorbereiteten Schälchen füllen und mit verschiedenem Obst und Körnen dekorieren. Ich habe dünne Apfel- und Kiwischeiben, Quinoa und Chiasamen genommen.