Sonntag, 20. Juli 2014

Honig vom Regionalen Imker {Honigfrühstück}


Auf Freitag habe ich mich schon wie ein kleines Kind gefreut, nicht weil endlich das wohlverdiente Wochenende vor der Tür stand, sondern weil ich unserem Stadtimker Herrn Courvoisier über die Schulter schauen durfte. Das war so ein interessantes und lehrreiches Erlebnis, das ich es jedem nur empfehlen kann. Solltet auch Ihr Imker in eurer Region haben, dann schreibt sie doch einfach mal an, fragen lohnt sich! Ich habe echt tolle Bilder und Momente einfangen können, die Wahl der Bilder, die ich hier veröffentliche fiel mir nicht leicht, auch ohne viele Bilder war es für mich unvergesslich und ich hoffe der Post gefällt euch :-)
 
 
Bevor es jedoch zu den Bienenkästen ging, gab mir Herr Courvoisier noch einen
Imker-Schutz-Anzug, sodass ich nicht gestochen werden konnte. Mit der Kanne, die ich hier in den Händen halte,  räuchert der Imker die Kästen ein, sodass die Bienen raus kommen und man die Waben entnehmen kann.
 
 
Das sind sogenannte Bienenkästen, in denen die Bienenvölker leben.
In jedem Kasten lebt ein Volk. So sehen die Kästen von Innen aus ...
 
 
In den Kästen befinden sich einzelne Lagen,
wo die Bienen Ihre Waben bauen.
 
 
Die roten Stellen in den Waben sind bereits hart erarbeitete Pollen.
Durch die hellen Waben erkennt man schnell, dass sie noch recht jung sind.
 
 
Diese Waben sind schon etwas dunkler und man kann gut erkennen,
dass noch nicht alle Larven geschlüpft sind.
 
 
Diese kleinen Bienchen waren schon fleissig,
denn unter der weißen Wachsschicht versteckt sich jede Menge Honig.
Dieser wird später einfach nur noch aus den Waben geschleudert und
durch mehrere verschiedene Siebe gepresst und in Gläser abgefüllt.
 
 
Herr Courvoisier  erzählte mir,
dass es verboten sei dem Honig Stoffe zu entziehen oder zuzusetzen.
Ob Honig hell oder dunkel, flüssig oder cremig ist, hängt von den verschiedenen Faktoren ab, die die Beschaffenheit des Nektars beeinflussen.
 
Diese wären zum Beispiel:
aus welcher Pflanze stammt er?
wie groß und wie weit entwickelt waren die Blüten?
welche Temperatur-, Licht-, Luft-, Sonneneinstrahlungs- und
Windverhältnisse herrschen am Standort?
Bodenbeschaffenheit (trocken, steinig, sandig, lehmig, humos, gedüngt ...)
Verschiedene Zucker, Säuren, Stickstoffverbindungen, Mineralstoffe und
Vitamine, Farb- und Aromastoffe im Nektar bestimmen die Eigenschaften des Endproduktes HONIG.
 
Denn Honig besteht zu 70-80% aus natürlichen Zuckerarten, vor allem aus Fruchtzucker und Traubenzucker.
 
 
Die kleinen Kästen sind Aufzuchtskästen.
 
 
 
  Für die Zucht neuer Königinnen werden Larven in sogenannte natürliche oder
Künstliche Weiselzellen gegeben und diese können in einen speziellen
Zuchtrahmen oder  frei an eine Wabe gegeben werden.
 
 
 
Hier wurde die zukünftige Königin einmal sehr gut und einmal weniger gut versorgt.
Den Unterschied kann man gut an der Weiselzelle erkennen.
 
 
Später wenn die Königin dann endlich regieren kann,
sieht man auch prächtig den Größenunterschied zu Ihrem Volk.
Diese Königin ist noch recht jung, denn sie wurde noch nicht markiert.
 
 
Der Imker markiert seine Königinnen immer, falls sich das Volk mal verirrt,
kann er mit diesen Nummern sein Bienenvolk identifizieren.
 
 
So sieht dann eine markierte Königin aus.
 

 Zum Schluss dieser Fotos möchte ich mich nochmals rechtherzlich bei Herrn Courvoisier  bedanken, dass er mich mitgenommen und über seine Schulter hat schauen lassen. Ich hoffe euch hat die kleine "Bienenschau" gefallen, am liebsten hätte ich alle Bilder veröffentlicht, aber das wäre echt zu viel geworden. Zu Guter Letzt habe ich mir natürlich noch zwei Gläser Bienenhonig gekauft (Sommertracht und Rapshonig). Und das man den nicht nur aufs Brot schmieren kann, das zeige ich euch jetzt:
 
 
Zubereitet habe ich ein komplettes Honigfrühstück mit leckerer Honigmilch dazu gab es Honig-Armer-Ritter mit Honig-Joghurt und Walnüssen
 
Für die Honigmilch
2 EL Honig mit 300ml Milch verrühren und erwärmen, bis sich der Honig aufgelöst hat.
Im Winter warm trinken und im Sommer abkühlen lassen und Eiskalt genießen.
 
 
Für den Armen Ritter
2 EL Honig, 3EL Milch und 1 Ei miteinander verquirlen.
3 Große Sandwichscheiben (oder 6 kleine Toast) quer durchschneiden,
sodass Dreiecke entstehen. Diese dann im Honiggemisch einlegen.
Nebenbei 2 Tropfen Öl in einer Pfanne erhitzen und die
eingeweichten Toastscheiben von beiden Seiten braun braten.
Dazu serviert man Honig-Joghurt mit Wallnüssen.
 
 
Für den Honig-Joghurt mit Wallnüssen
200g Griechischen Joghurt in eine Schüssel füllen und mit
Walnüssen bestreuen. 1 EL Honig über die Walnüsse gießen.

Natürlich gibt es auch noch viele viele andere Rezepte wie z.B. Honigkuchen, Met, Bienenstich ... was backt oder kocht Ihr tolles aus Honig?
 

Samstag, 19. Juli 2014

Mein kleiner Garten Daheim – Physalis

Dieses Jahr habe ich mich mal an der Physalis (auch Kapstachelbeere genannt) versucht, und siehe da sie sind ganz gut gewachsen. Allerdings ist der Aufwand wieder im Vergleich zur Ernte ziemlich unfair >.< aber der Geschmacksvergleich lohnt sich wirklich, denn meine Früchte waren viel viel süßer als die aus dem Geschäft.


Der Anbau der Samen erfolgte am 28.01. dort wo alle meine Pflänzchen beginnen, auf meiner Fensterbank in einem kleinen Gewächshaus. Nachdem die Pflänzchen dann ca. 10 cm groß waren, habe ich sie in kleine Blumentöpfe umgetopft. Als dann die letzten Frostnächte vorüber waren, habe ich die Pflanzen auf dem Balkon gestellt und dort weiter wachsen lassen.

Am 07.06 waren die Pflanzen dann schon ca. 50 cm hoch gewachsen und es zeigten sich die ersten Blühten.

Seit dem 21.06. wachsen bereits aus den Blühten die einzelnen Physalisfrüchte heraus. Diese lasse ich nun so lange wachsen bis sie groß genug sind um gepflückt zu werden. Im Anschluss lasse ich diese dann trocknen.


Ebenfalls aus dem Eigenanbau:

Samstag, 12. Juli 2014

Johannisbeeren Pull-apart-Cake

 
Dieses Jahr möchte ich gaaaaanz viel pflücken und einwecken. Wie bei den Jägern und Sammlern bin ich in diesem Jahr eine Sammlerin und decke mich mit reichlich Obst und Gemüse ein :-) Jagen könne wir in der heutigen Zivilisation ja nur noch in der SB-Kühlabteilung *g* Fangen wir mit diesen frischen tollen Johannisbeeren an. Dank dem Garten meiner Eltern kann ich mich jedes Jahr mit roten und schwarzen Johannisbeeren eindecken.

 
Aus den Johannisbeeren kann man nicht nur tolle Konfitüre machen, sondern auch diesen leckeren Pull-apart-Cake aus der Lecker Bakery
 
 
Zutaten für ca. 16 Scheiben: 500g Mehl, 50g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Päckchen Trockenhefe, Salz, 50g + 2 EL Butter, 150ml Milch, 2 Eier, 300ml Johannisbeerkonfitüre, 60g Johannisbeeren, 75g Puderzucker
 
Für den Hefeteig. 500g Mehl, 50g Zucker, Vanillezucker, Hefe und ½ TL Salz mischen. 50g Butter schmelzen, Milch zugießen und erwärmen. Mit den Eiern zu der Mehlmischung geben. Alles mit den Knethaken des Rührgerätes mind. 8 Minuten zu einem glatten elastischen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.
 
Eine Kastenform fetten. Teig auf etwas Mehl kurz durchkneten und zu einem Quadrat (ca. 50x5 cm) ausrollen. Mit Konfitüre bestreichen. In ca. 36 Quadrate schneiden und dafür erst in 6 Streifen (á ca. 8cm Breite) schneiden. Diese jeweils quer in 6 Quadrate (á ca. 8x8cm) schneiden. Je 5-6 Teigquadrate aufeinanderstapeln und senkrecht in die Form setzen (Besser geht es, wenn ihr die Form hinstellt und gegen etwas lehnt, sodass die Quadrate besser gestapelt werden können). Vorgang wiederholen, bis alle Quadrate in der Form stecken. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.
 
Backofen vorheizen. 2 EL Butter in Flocken auf den Teig verteilen. Form auf ein mit Alufolie abgedecktes Backblech stellen (falls Butter oder Konfitüre herunter tropft). Im heißen Ofen 30-40 Minuten backen. Nach ca. 20 Minuten mit Alufolie abdecken. Herausnehmen, ca. 30 Minuten in der Form ruhen lassen, dann vorsichtig stürzen und auskühlen lassen.
 
Johannisbeeren waschen, abtropfen lassen und mit einer Gabel von den Rispen streifen. Puderzucker mit 1-2 EL Wasser glatt rühren. Guss und Beeren auf dem Kuchen verteilen.