Freitag, 22. Juli 2016

Kinder Pingui Eis

Schon im letzen Jahr habe ich verschiedene Eissorten getestet und kreiert. Letzens beim Einkaufen hatte ich richtig Heißhunger auf Kinder Pingui und während des sündigens kam mir die Idee von einem Kinder Pingui Eis. Also bei der Hitze nichts wie gesagt, getan...


Zutaten:
250 ml Milch
250 ml Sahne
1  Vanilleschote
6  Eigelb
125 g feiner Zucker
6 Kinder Pingui

Milch und Sahne in einen Topf geben. Die Vanilleschote längs aufschneiden und dazugeben. Das Ganze zum Kochen bringen und danach vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen.

Die Eigelbe und den Zucker mit einem Schneebesen zu einer breiigen Masse schlagen. Die aufgeschnittene Vanilleschote aus der Mischung holen und das komplette Mark auskratzen und zur Milch geben.

Die warme Sahne-Milch-Mischung langsam zu der breiigen Eigelb-Zucker-Mischung geben und verrühren. Daraufhin das Ganze in einen Topf geben und bei sehr schwacher Hitze unter Rühren ca. 5 - 10 Minuten eindicken lassen.

Danach die Mischung in einer Schüssel auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dabei hin und wieder umrühren. Die Kinder Pingui grob hacken und beiseite stellen. Die abgekühlte Masse dann am besten in einen Metallbehälter füllen, mit Frischhaltefolie oder Backpapier abdecken und in die Gefriertruhe stellen (ggf in eine Eismaschine geben).
 
Nach ca. 1 1/2 Stunden (die Creme wird noch nicht gefroren sein) nochmal umrühren und die Creme glatt streichen. Dann wieder ab in die Gefriertruhe und erneut einfrieren.
Nach einer 3/4 Stunde die kleingeschnittenen Kinder Pingui unterrühren und weitere 2 Stunden gefrieren. Im Anschluss ist das Eis fertig zum servieren^^

Samstag, 16. Juli 2016

Mein kleiner Garten Daheim - Wasserpfefferblätter ヤナギタデ yanagi-tade

Dieses Gewürz ist bei uns leider noch viel zu wenig bekannt.
Mit seinem pfefferartigen Geschmack ist er, da er außer der Schärfe kein Eigenaroma aufweist, unter den bekannten Küchenkräutern kaum mit anderen vergleichbar und gibt jedem faden Gericht den nötigen Pfiff! Es hat vielleicht ein wenig Ähnlichkeit mit dem Szechuanpfeffer. Der Wasserpfeffer bietet sehr viel Spielraum für kulinarische Experimente.


Die Blätter des Wasserpfeffers lassen sich im rohen Zustand geschnitten oder auch gestoßen verwenden. Speziell ostasiatische Gerichte bekommen dadurch eine angenehm trockene Schärfe. In der japanischen Küche dienen frische Wasserpfefferblätter als Dekoration zu Salaten oder Reisgerichten. Somit ist er neben dem Würzen auch eine essbare Garnitur für japanische Gerichte. Japanische Köche schätzen den Wasserpfeffer zu Suppen und Salaten, denen er eine gewisse Schärfe verleiht, ohne dabei den zarten Eigengeschmack von Nori oder Fisch zu überdecken.

Die Pflanze ist mit dem Vietnamesischen Koriander verwandt, 
beide harmonieren vorzüglich miteinander.

Die dekorative Pflanze mit ihren rot – grün marmorierten Blättern besitzt auch einen hohen Zierwert im Garten. Die Blüten erscheinen im Späten Herbst. Sie ist ideal zu Bepflanzung von Teichrändern, wächst aber auch in normaler Gartenerde in Sonne oder Schatten. Die Wasserpfeffer-Pflanze ist wasserliebend und sehr pflegeleicht, aber nicht wintrhart, kann aber im Haus überwintert werden.

Als Samen gekauft, schnell wachsend 09.06.2016 
 07.07.2016


Kräuter & Pflanzen:

Samstag, 2. Juli 2016

Mein kleiner Garten Daheim - Wasabi-Rauke



Wasabi-Rauke ist eine in Europa verbreitete Art, die im Gegensatz zur italienischen 
Rauke weiße Blüten trägt. Während die normale Rauke bekannt ist für ihren 
erdnussigen Geschmack, verblüfft diese Rauke mit einem ganz klaren, 
schön scharfen Meerrettich- beziehungsweise Wasabigeschmack. Sie ist vor 
allem verbreitet in Südeuropa, in Italien oder Spanien, kommt aber 
auch im Süden Deutschlands wild vor.
 An einem feuchten, gut mit Nährstoffen versorgten Standort wachsen die 
Pflanzen am allerbesten, und außerdem bleiben die Blätter schön zart. So kann 
man sie direkt aufs Butterbrot geben, und den würzigen Geschmack genießen. 

Ich habe meine Rauke natürlich wie alles andere auf meinem Balkon mit normaler Blumenerde großgezogen. Die Samen Anfang Mai unter die Erde gebracht, konnte 
ich Mitte Mai schon die Ersten Pflänzchen begutachten. Knapp einen Monat 
später konnte ich reichliche Blätter für mein Sushi ernten. Mitte Juni fing dann 
der Rauke an weiß zu blühen. Wie Ihr seht geht es ganz schön schnell voran 
mit der Pflanzenzucht, also probiert ruhig einiges aus. 
Was würdet Ihr denn gerne mal anpflanzen?