Sonntag, 27. Juli 2014

Lachs mit Frischkäse-Kräuter-Kruste

Zutaten:
200g Wildreis
 
2 Scheiben Toast
6 EL Öl
Je 2 Stiele Basilikum, Schnittlauch und Kerbel
100g Butter
1 Ei
75g Frischkäse
1 TL Senf
Salz, Pfeffer
800g Lachs
 
1 Rote Paprika
1 Gelbe Paprika
Eine Handvoll Kaiserschoten
2 Tatsoi (oder ein Mini Pak-Choi)
 
 
Für die Kruste Toast in sehr kleine Würfel scheiden. 1 EI ÖL in einer Pfanne erhitzen. Die Brotwürfel darin goldbraun rösten. Herausnehmen und abkühlen lassen. K
 
 
räuter waschen, trocknen und fein hacken. Butter schaumig schlagen, Ei, Kräuter, Frischkäse, Croutons und Senf unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
 
 
Ofen vorheizen (E-Herd 175°C / Umluft 150°C).
Lachs abspülen, trocken tupfen und in eine ofenfeste Form legen.
 
 
Die Kräuterpaste gleichmäßig auf dem Lachs verteilen.
 
 
Im Ofen 15-20 Minuten Gold-Braun & Knusprig garen.
 
 
Während der Fisch im Ofen ist, den Reis nach Anleitung kochen. Die Paprika entkernen, waschen und in kleine Würfel schneiden. Die Kaiserschoten ebenfalls waschen und 2 Mal durchschneiden. Gemüse in der Pfanne andünsten.
 
 
Sobald es glasig wird die einzelnen Tatsoiblätter hinzugeben
und nur kurz mit dünsten.
 
 
Reis und Gemüse in Schalen füllen und zusammen mit dem Lachs servieren.
Nun kann sich jeder auffüllen was er möchte. Das Essen ist sehr sehr schmackhaft und Gesund :-)

Samstag, 26. Juli 2014

Tatsoi タアサイ

Tatsoi ist ein bei uns noch recht seltenes, fernöstliches Blattgemüse mit mildem, senfartigem Geschmack. Tatsoi ist ein Blattsenf mit rundlichen Blättern, die sehr fein in ihrer Textur sind, und einen ganz typischen milden Geschmack haben. Sie sind schon 6 Wochen nach der Aussaat das erste Mal zu ernten, und sehr kältetolerant. Lässt man die Pflanzen länger stehen, bildet sich eine schöne Blattrosette mit dunkelgrünen Blättern. Generell werden die Pflanzen bis auf den Stielgrund abgeerntet, aber man kann das Grün auch mehrmals ernten, wenn man das Herz der Pflanzen schont. Als Wok-Gemüse ersetzen sie perfekt die leckeren Mini-Pak-Choi, mit denen Tatsoi nahe verwandt ist.

Wie alles fing auch der Tatsoi bei mir als kleiner Samen an.
Am 19.05. ausgesät,
sah man am 10.06 schon die ersten kleinen Pflänzchen,
danach entwickelten sich manche komplett unterschiedlich und sahen so aus:
 
Bereits 8 Tage später war schon die Form eines Tatsoi´s zu erkennen.
 
Am 5.7 konnte ich schon die ersten Tatsoi ernten
und zum kochen verwenden.
Der Großteil des Tatsoi sah hingegen so aus,
das man kleine Blätter ernten und für Wokpfannen nutzen konnte.
 
Hier sieht man schon die Blattrosetten und die tollen gelben Blühten
 
Die Pflanze ist sehr schnellwüchsig und bereits nach spätestens 45 Tagen erntereif! Sie ist sowohl Hitze-als auch kältetolerant (bis ca. -15°C) und kann daher noch sehr lange bis in den Winter hinein geerntet werden.Mit ihrem exotischen Erscheinungsbild, kann man sie auch sehr gut ins Blumenbeet setzten oder mit anderen Pflanzen in einem Kübel arrangieren. Auch die Blühten kann man in Salaten oder zur Deko verwenden.

Standort: Sonne, Halbschatten
Lebensform: einjährig
Verwendung: Essbare Blüte, Gemüse
Verwendbare Teile: Blätter, Blüten
Wuchshöhe: 20 cm
 
weitere Kräuter & Pflanzen:
 
 

Sonntag, 20. Juli 2014

Honig vom Regionalen Imker {Honigfrühstück}


Auf Freitag habe ich mich schon wie ein kleines Kind gefreut, nicht weil endlich das wohlverdiente Wochenende vor der Tür stand, sondern weil ich unserem Stadtimker Herrn Courvoisier über die Schulter schauen durfte. Das war so ein interessantes und lehrreiches Erlebnis, das ich es jedem nur empfehlen kann. Solltet auch Ihr Imker in eurer Region haben, dann schreibt sie doch einfach mal an, fragen lohnt sich! Ich habe echt tolle Bilder und Momente einfangen können, die Wahl der Bilder, die ich hier veröffentliche fiel mir nicht leicht, auch ohne viele Bilder war es für mich unvergesslich und ich hoffe der Post gefällt euch :-)
 
 
Bevor es jedoch zu den Bienenkästen ging, gab mir Herr Courvoisier noch einen
Imker-Schutz-Anzug, sodass ich nicht gestochen werden konnte. Mit der Kanne, die ich hier in den Händen halte,  räuchert der Imker die Kästen ein, sodass die Bienen raus kommen und man die Waben entnehmen kann.
 
 
Das sind sogenannte Bienenkästen, in denen die Bienenvölker leben.
In jedem Kasten lebt ein Volk. So sehen die Kästen von Innen aus ...
 
 
In den Kästen befinden sich einzelne Lagen,
wo die Bienen Ihre Waben bauen.
 
 
Die roten Stellen in den Waben sind bereits hart erarbeitete Pollen.
Durch die hellen Waben erkennt man schnell, dass sie noch recht jung sind.
 
 
Diese Waben sind schon etwas dunkler und man kann gut erkennen,
dass noch nicht alle Larven geschlüpft sind.
 
 
Diese kleinen Bienchen waren schon fleissig,
denn unter der weißen Wachsschicht versteckt sich jede Menge Honig.
Dieser wird später einfach nur noch aus den Waben geschleudert und
durch mehrere verschiedene Siebe gepresst und in Gläser abgefüllt.
 
 
Herr Courvoisier  erzählte mir,
dass es verboten sei dem Honig Stoffe zu entziehen oder zuzusetzen.
Ob Honig hell oder dunkel, flüssig oder cremig ist, hängt von den verschiedenen Faktoren ab, die die Beschaffenheit des Nektars beeinflussen.
 
Diese wären zum Beispiel:
aus welcher Pflanze stammt er?
wie groß und wie weit entwickelt waren die Blüten?
welche Temperatur-, Licht-, Luft-, Sonneneinstrahlungs- und
Windverhältnisse herrschen am Standort?
Bodenbeschaffenheit (trocken, steinig, sandig, lehmig, humos, gedüngt ...)
Verschiedene Zucker, Säuren, Stickstoffverbindungen, Mineralstoffe und
Vitamine, Farb- und Aromastoffe im Nektar bestimmen die Eigenschaften des Endproduktes HONIG.
 
Denn Honig besteht zu 70-80% aus natürlichen Zuckerarten, vor allem aus Fruchtzucker und Traubenzucker.
 
 
Die kleinen Kästen sind Aufzuchtskästen.
 
 
 
  Für die Zucht neuer Königinnen werden Larven in sogenannte natürliche oder
Künstliche Weiselzellen gegeben und diese können in einen speziellen
Zuchtrahmen oder  frei an eine Wabe gegeben werden.
 
 
 
Hier wurde die zukünftige Königin einmal sehr gut und einmal weniger gut versorgt.
Den Unterschied kann man gut an der Weiselzelle erkennen.
 
 
Später wenn die Königin dann endlich regieren kann,
sieht man auch prächtig den Größenunterschied zu Ihrem Volk.
Diese Königin ist noch recht jung, denn sie wurde noch nicht markiert.
 
 
Der Imker markiert seine Königinnen immer, falls sich das Volk mal verirrt,
kann er mit diesen Nummern sein Bienenvolk identifizieren.
 
 
So sieht dann eine markierte Königin aus.
 

 Zum Schluss dieser Fotos möchte ich mich nochmals rechtherzlich bei Herrn Courvoisier  bedanken, dass er mich mitgenommen und über seine Schulter hat schauen lassen. Ich hoffe euch hat die kleine "Bienenschau" gefallen, am liebsten hätte ich alle Bilder veröffentlicht, aber das wäre echt zu viel geworden. Zu Guter Letzt habe ich mir natürlich noch zwei Gläser Bienenhonig gekauft (Sommertracht und Rapshonig). Und das man den nicht nur aufs Brot schmieren kann, das zeige ich euch jetzt:
 
 
Zubereitet habe ich ein komplettes Honigfrühstück mit leckerer Honigmilch dazu gab es Honig-Armer-Ritter mit Honig-Joghurt und Walnüssen
 
Für die Honigmilch
2 EL Honig mit 300ml Milch verrühren und erwärmen, bis sich der Honig aufgelöst hat.
Im Winter warm trinken und im Sommer abkühlen lassen und Eiskalt genießen.
 
 
Für den Armen Ritter
2 EL Honig, 3EL Milch und 1 Ei miteinander verquirlen.
3 Große Sandwichscheiben (oder 6 kleine Toast) quer durchschneiden,
sodass Dreiecke entstehen. Diese dann im Honiggemisch einlegen.
Nebenbei 2 Tropfen Öl in einer Pfanne erhitzen und die
eingeweichten Toastscheiben von beiden Seiten braun braten.
Dazu serviert man Honig-Joghurt mit Wallnüssen.
 
 
Für den Honig-Joghurt mit Wallnüssen
200g Griechischen Joghurt in eine Schüssel füllen und mit
Walnüssen bestreuen. 1 EL Honig über die Walnüsse gießen.

Natürlich gibt es auch noch viele viele andere Rezepte wie z.B. Honigkuchen, Met, Bienenstich ... was backt oder kocht Ihr tolles aus Honig?