Freitag, 18. Januar 2019

working mom {Abstillen}

Genau heute um 8:00 Uhr beginnt wieder mein Arbeitsleben.
Heute lasse ich die Elternzeit hinter mir und beginne auf einer neuen 
Arbeit meinen Weg zurück ins Berufsleben. Heute übergebe ich den 
Staffelstab an meinen Mann, der nun selbst 5 Monate Elternzeit mit 
unseren kleinen Schatz verbringen darf, bevor es in die Krippe geht.

Und damit genau HEUTE alles rund läuft, bedarf es als Mama einige 
Vorbereitungen.Damit ich nicht jede Stunde Milch abpumpen muss 
oder auf Arbeit mit großem Druck in der Brust sitzen muss, habe ich 
bereits kurz vor Weihnachten angefangen abzustillen.


Ganz ohne Medikamente dachte ich anfangs, dass es doch ein sehr
 langwieriger Prozess werden wird, aber zum Glück irrte ich mich.

Versteht mich nicht falsch, Muttermilch ist das Beste für ein Kind und ist 
durch Nichts zu ersetzen. Seitdem der Kleine aber Nachts durchschläft, 
ist die Milchproduktion rapide gesunken und er wurde tagsüber nicht mehr satt,
 sodass ich schnell zufüttern musste. Letztendlich wurde die Milch immer 
weniger und ich beschloss ab zu stillen. Auch für die Arbeit ist es viel bequemer
 und ich habe eine Sache weniger im Kopf zu planen.

Doch wie stellt man es nun richtig an? Wenn Ihr geplant peu-á-peu abstillen 
wollt, weil Ihr anfangt zu arbeiten, der Kleine nicht mehr satt wird, die Flasche
 bekommt oder Ihr endlich wieder ohne Stilleinlagen rumlaufen und Nachts 
ohne Still-BH schlafen wollt, dann braucht Ihr etwas Geduld. Klar kann es 
passieren, dass man plötzlich Medikamente einnehmen oder ins 
Krankenhaus muss und von einem Tag auf den anderen nicht mehr Stillen 
kann/darf, dann bleibt einem ja nichts anderes übrig als von einem Tag auf 
den anderen ab zu stillen. Hier meine Tipps für das langsame, natürliche Abstillen:

-Zu einem kann ich euch empfehlen statt des täglichen Stilltees 
nun Salbeitee zu trinken (hemmt die Milchbildung)

-Weiterhin zögert das Stillen immer weiter hinaus. Meiner hat Nachts durch
geschlafen, somit habe ich nur noch morgens, mittags und abends gestillt. 
(Anfänglich war es sehr sehr schwer die gesamte Nacht durchzuhalten, 
da mir die Brüste fast geplatzt sind, aber mit der Zeit wird es erträglicher!)
Dann nur noch morgens und abends. Später dann nur noch morgens. Am 
besten immer so lange warten, bis der Druck auf der Brust zu groß 
zum halten wird.

-Nicht mehr abpumpen, wenn dann nur noch Ausstreichen. Abpumpen
 fördert sonst wieder die Milchproduktion an

-Sollte eurer Kind Probleme machen die Flasche an zu nehmen, dann 
trickst es aus. Ich habe meinen Sohn anfänglich an der Brust trinken lassen 
und nach Paar Schlucken zügig die Brust gegen die Flasche getauscht. 
Hat er gar nicht gemerkt oder er war so hungrig das es ihm egal war ;-)

-enge knapp sitzende BH´s tragen, dies schränkt die Durchblutung ein

-Kühlen schränkt ebenso die Durchblutung ein

-Wichtig, während des Abstillens sollte die Brust ab und an massiert 
werden, damit es keinen Milchstau gibt

Diese Punkte haben mir sehr gut geholfen und ich habe innerhalb
 von 3 Wochen abgestillt. Was könnt Ihr empfehlen?

Nun muss ich gleich los zur Arbeit. Einerseits freue ich mich total "mal wieder rauszukommen" andererseits bin ich traurig weniger Zeit mit meinem Kleinen Schatz zu verbringen. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge. 


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