Mittwoch, 28. November 2018

#malehrlichmamachallange

Zurzeit läuft maloulou.ch organisiert die #malehrlichmamachallange da kommt man schon ins Grübeln und lässt so die letzten Monate Revue passieren. Wie ehrlich sind wir eigentlich? Gerade auf den social media Kanäalen sieht man viele Mütter die Fotos posten und alles scheint glücklich und so easy. Doch das ist es gar nicht! Es ist wirklich soooo schön, aber auch kräftezerrend zugleich, sodass das auch mal gesagt werden muss.  Keiner sagt einem, dass man so oft verzweifelt ist; dass man so oft an sich selbst, an seiner Mamaposition zweifelt; das man so oft heulend in der Ecke sitzt oder die Tür hinter sich zu knallt um mal kurz, tief Luft zu holen, das man eifersüchtig auf den eigenen Partner ist, weil der durchschlafen und vor allem ausschlafen kann und ich anfangs alle zwei Stunden aufstehen muss oder das man sein eigenes Leben KOMPLETT hinter sich lässt, weil man es allen anderen recht machen will. Man will weiterhin die perfekte Ehefrau sein und natürlich will man auch die perfekte Mama sein. Keiner soll zu kurz kommen, sodass man aber selbst zu kurz kommt!
Und dann diese tollen Ratschläge und Bücher, in denen steht „nehmen Sie sich auch mal Zeit für sich“ „Schlafen Sie wenn das Kind schläft“ … Das ist doch alles totaler Quatsch. Wenn das Kind schläft wartet auf mich der Haushalt, der muss schließlich auch gemacht werden. Wir wollen schließlich nicht in einem Saustall leben, dann wollen wir was Essen, dafür muss eingekauft und gekocht werden. Und wenn ich dann lese „Die Wäsche kann warten“ Dann denke ich nur, na klar und morgen habe ich dann das Doppelte zu tun. So ein kleiner Wurm verbraucht nun mal ein bisschen mehr Kleidung als gedacht. Und das Einkaufen ist auch jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung. Die Chance liegt bei 50/50, entweder er schläft und ich kann schnell durch das Geschäft huschen und das nötigste mitnehmen oder er schreit den ganzen Laden zusammen. Und dann diese Blicke der Anderen, die mir sagen „Kriegst du dein Kind nicht beruhigt“ Nein! So sind Babys nun mal, Sie schreien ganz gerne, wenn Ihnen etwas nicht geheuer ist oder Sie Angst haben, weil Sie die Umgebung nicht kennen. Trotzdem setzt mich das unter Druck und ich komme immer richtig ins Schwitzen und will dann nur noch schnellstmöglich aus dem Laden raus. Gemütliches Bummeln ist bisher nicht mehr möglich gewesen, es sei denn Papa gönnt mir eine Pause. Wir Mütter wissen, dass Ihr Väter nicht die Brust geben könnt, aber Ihr unterstützt uns auch schon, wenn Ihr etwas Haushalt abnehmt, wenn Ihr uns einfach öfter mal umarmt und knuddelt, das gibt uns auch schon ganz viel Kraft und lässt die #batterieaufladen . 
 Aber auch ein einziges Lächeln des Würmchen lässt alles wieder vergessen machen. Ihr kennt es auch: Mutti/Papa/Oma/Opa alle sagen „Die Zeit vergeht so schnell, genießt es!“ Und es ist wirklich so. Die Zeit verfliegt nur so und alles wird von Mal zu Mal einfacher. Nun schläft er schon durch und die Zweistunden Rhythmus Nächte sind vergessen. Ein Leben ohne dieses kleine Wunder könnte ich mir jetzt nicht mehr vorstellen. Ein Kind ist wirklich die ganz große Liebe und vor allem eine Ehrliche Liebe. Jede Geste, jedes Lächeln und später jedes Wort kommt von Herzen und sind ehrlich gemeint.
Und noch etwas Ehrliches, Ihr werdet auf Fotos nie unseren Sohn von vorne sehen, ich möchte mit meinem Sohn kein Geld verdienen, ich möchte Ihn nicht im Internet verprellen oder über seinen Kopf hinweg Fotos verbreiten, die später peinlich sein Können. Hier nehme ich den Datenschutz sehr ernst und verstehe Mütter nicht, die einfach so ALLES Ihrer Babys offenlegen, nur um z.B. eine Wickelkommode oder Kinderwagen gratis zu bekommen. Klar sind wir stolz auf unsere Kinder und möchten am liebsten alles mit der Welt teilen, aber es gibt genug Menschen die diese Bilder für andere Zwecke nutzen. Bitte bedenkt dies und seid vorsichtiger.
So und wenn nun ein shitstorm kommt, dann bitte nur von denjenigen, die selbst Kinder haben und wissen wie es lang läuft ;-D

Samstag, 17. November 2018

Streuselschnecken mit Beeren {nachgebacken}

Sucht Ihr noch ein schönes Rezept für die Kaffeetafel am Wochenende?

Bei uns gibt es die super leckeren Streuselschnecken von Jeanny

 Sonst mag ich Streuselschnecken gar nicht so gerne, 
da sie meist ziemlich trocken sind. Da diese aber mit saftigen Beeren 
gefüllt werden, sind Sie weder staubig noch trocken.

Was Ihr für ca. 10-12 Schnecken braucht:

Für den Hefeteig:
475-525g Mehl
1 Pckg. Trockenhefe 
60g Zucker
275ml Milch 
75g weiche Butter 
1 Ei


Für die Beeren:
300g tiefgekühlte Beeren
50g Zucker
1 TL Stärke


Für die Streusel:
100g Mehl 
75g Zucker
75g geschmolzene Butter

Für den Gruss:
200g Puderzucker
2-3 EL Wasser

Die Milch mit der Butter in einem Topf erwärmen aber nicht kochen.
Die Trockenen Zutaten verrühren und im Anschluss das Milchgemisch
und das Ei untermixen. Den Teig zugedeckt mindestens 1,5 Stunden an einem
warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen die Streusel zubereiten.
Hierfür einfach alle Zutaten miteinander verkneten und kühl stellen.

Nachdem der Hefeteig gegangen ist und mind. doppelt so groß geworden ist,
diesen zu einem Rechteck von ca. 30 x 40 cm ausrollen.

Die Beeren mit der Stärke und dem Zucker mischen und
auf dem Teig verteilen. Diesen nun von der kurzen Seite straff
aufrollen und mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.

Die Scheiben auf zwei mit Backpapier belegte Backbleche legen (mit Abstand)
und nochmals mind. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Zum Schluss noch die grob geformten Streusel auf die Schnecken geben und 20 Minuten
ausbacken. Je nach Bräunungsgrad einige Minuten ranhängen ;-D

Die fertigen Schnecken abkühlen lassen und zum
Schluss mit dem Zuckerguss verzieren.