Sonntag, 14. Mai 2017

Burger Unser - Buchtipp »{Sponsored Post}«

Lieber Gott, vielen Dank für diese Geschmacks-Bibel. Burger Unser aus dem Callwey Verlag ist nicht nur ein Buch für Burger-Liebhaber und überzeugt mit grandiosen Rezepten, es gewann auch beim Award der Gastronomischen Akademie Deutschlands (GAD) die Goldmedaille in der Kategorie „Fleisch & Geflügel“. Und das zu Recht, Amen!

Sicherlich kennt ihr schon 100 Bücher die das Thema Burger behandeln und euch 1000 Rezepte aufzeigen, mit diesem Buch könnt Ihr jetzt alle anderen vergessen! Aber, überzeugt euch doch selbst.....

Neben appetitlichen, stylischen Foodfotos, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen, verrät das Buch sämtliche Tipps und Tricks für die Herstellung eigener göttlicher Burger.

Der anfängliche "Theorieteil", der teilweise mit tollen bebilderten Schritt-für-Schritt-Anleitungen ausgestattet ist, liefert Hintergründe und Rezepte zu den Themen Fleischauswahl, Pattyblends und knackige Beilagen sowie mehr als 50 Saucen und perfekte selbstgebackene Burger-Buns. 

Neben den zahlreichen Brötchen-Rezepten wie Kartoffel-, Broiche-, Vegane-, Nudel-, Waffel-, Laugen-, gedämpfte-und Schokoladenbuns erfährt man auch, wie man diese mit diversen Toppings, Texturen, Farben und dem "Taste" aufpimpt.

So wird vorab auch erläutert, wie z.B. Salz den Teig verändert, welche Bedeutung hat der Mehltyp für das Backverhalten, was bewirkt die Zugabe von Zucker, was ist besser Öl oder Butter, welche anderen Triebmittel gibt es, wie beeinflusse ich die Fluffigkeit der Buns und und und....viele von den Fragen schwirrten vor dem Backen in meinem Kopf umher, umso interessanter fand ich deren Auflösungen.


Neben dem Bun ist das Fleisch mitunter die wichtigste Zutat eines Burgers. Aber welches Fleisch soll am wählen? Reicht das Hackfleisch aus dem Supermarkt? Schweine-, Geflügel- oder Rindfleisch? Welcher Teil des Tieres sollte es am besten sein? Oder doch lieber verschiedene Cuts mischen (burger-blend)? Ihr merkt schon, auch hier hilft einem der "Theorieteil" vorab die richtige Entscheidung zu treffen um letztendlich den größten Genuss schmecken zu können. 

Wie auch bei den Buns finde ich die Erklärungen des Weges vom Fleisch bis hin zum Patty sehr hilfreich. Unterstützt werden die klasse Hinweise durch bebilderte Anleitungen, durch die man alles viel besser nachvollziehen kann.


In der Kategorie Patties werden die einzelnen Garstufen sowie das richtige Braten erklärt. Auch hier werden wieder im Themenbereich "Wissen statt Glaube" viele Irrtümer aus dem Wege geräumt. Abgerundet wird das Kapitel mit den verschiedensten Patty-Rezepten wie vegetarische Patties aus Süßkartoffeln oder schwarzen Bohnen, Enten-, Chili-Chicken-, Hirsch-, Krustentier-, Lamm-, Leber- oder z.B. Tatarpetties. Auch Hinweise zum aufpimpen der Patties werden gegeben.


Die Sossenauswahl in diesem Buch ist echt der Wahnsinn, hier dürfte auf jedem Fall für jedem etwas leckeres dabei sein.

Vom stinknormalen Tomatenketchup bis hin  zur vegetarischen Mayo und vielen anderen Varianten der zwei Urgesteine (BBQ-Ketchup, Marsala-Kokos-Ketchup, Curry-Ketchup, Rote-Beete-Mayo, Yuzu-Mayo, Miso-Mayo ... ) ist alles wünschenswerte dabei. Ebenso gibt es unzählige andere tolle Sossen wie Honig-Creme, Avocadocreme, Rauchpaprika oder Kräuterschmand.


Eigentlich braucht ein richtig guter Burger bei mir keine Beilagen, aber einige sind so toll, die kann man auch so oder zu einem Picknick, Grillabend oder als Vorspeise genießen.

Hier gibt es die Auswahl zwischen den unterschiedlichsten Kartoffelvariationen  (Pommes Allumettes, Süßkartoffelpommes, normale Frites, Kartoffelecken, gedrehte Kartoffeln, Kartoffelpuffer, Dauphinekartoffeln), Gebackenes Gemüse, Gegrilltes Gemüse, Tolle Salate (Weizen & Avocado, Kraut & Rübe, Bohnen & Sesam, Karotte & Chilli, Pilze & Kirschen, Gurke & Dill, Melone & Feta), Eingelegtes usw. ....Wie Ihr schon merkt, fällt die Auswahl nicht so leicht. Was esst Ihr am liebsten als Beilage? Zum Burger oder zu gegrilltem?


Im zweiten Teil des Buches finden sich nicht nur dicke Beefburger, sondern auch vegane (the frog = Burger mit Avocado & Ei Patty), süße (La Vie en Brie = Burger mit Preiselbeeren & Brie, Caabana Banana = gegrillter Bananenburger im Schokobrötchen) und vor allem ausgefallene Kreationen (Schnecksche = mit Schneckentopping), sodass keine Wünsche offen bleiben. Auch Brotloseburger oder welche mit Teigfladen oder Mienudeln statt Brötchen sind hier zu finden. 

Abgerundet wird das Standardwerk durch diverse Grundrezepte (Dashi, Farce, Fonds) und einer Übersicht der besten Burger-Läden im deutschsprachigen Raum auf den letzten Seiten.

Erscheinungsdatum: 16.03.2016
Ausstattung: Gebunden
Seitenanzahl: 288
ISBN: 978-3-7667-2201-0
€ [D] 39,95

»{Sponsored Post}« : Das Buch wurde mir vom Callwey Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotz des Sponsorings poste ich meine ehrliche Meinung und Empfindungen. Vielen Lieben Dank für die Zusammenarbeit :-)  

Samstag, 6. Mai 2017

Zitronencreme



Vor kurzem hatte ich mal wieder einen richtigen Hieper auf Zitronencreme, 
aber nicht auf die gekaufte, sondern auf die selbstgemachte aus meiner Kindheit. 


Um diese zuzubereiten wurde nicht irgendwein Rezept aus dem Netz 
gezogen, sondern ich habe meine Rezeptsammlung durchgestöbert und das alte 
Rezept von Mutti ausgegraben. Dieses gebe ich nun mit gutem Gewissen an euch weiter:

4 Eier
100g Zucker
1 EL Honig
6 Blatte Gelatine
3 EL kochendes Wasser
2-3 frische Bio Zitronen
Zitronenabrieb
¼ L Sahne

Die Eier trennen, das Eigelb steif schlagen und bei Seite stellen. 
Die Schlagsahne steif schlagen und ebenfalls zur Seite stellen.
Das Eigelb zusammen mit dem Zucker, Honig schaumig schlagen, 
bis sich die Masse verdoppelt hat.

Von den Zitronen etwas Schale abraspeln und dann ausdrücken, 
sodass 100 ml Zitronensaft entstehen.

Die Gelatine in Wasser einweichen und in 3 EL heißem Wasser auflösen. 
Nach und nach den Zitronensaft unterrühren. In Anschluss das Zitronengemisch 
mit einem Schneebesen locker unter die Eigelbmischung heben. 
Die Mischung  etwas ruhen lassen, bis es zu gelieren beginnt.


Dann die Sahne und das Eiweiß locker unterheben. 
Die Fertige Creme in Dessertgläser füllen und kühlstellen.


Jetzt könnt Ihr eure locker - leichte Creme genießen.