Samstag, 12. November 2016

Irish Stew


Letzten Monat war ich mit meinem Schatzl in Irland/Nordirland zum Urlaub machen. Wir hatten wunderbares Wetter (ohne den typischen Regen) und konnten so jeden Tag auf der grünen Insel genießen. Zahlreiche saftige grüne Weiden, Herden von Kühen und Schafe, Schlösser, Burgen, Klippen und tolle Städte mit Ihren zahlreichen Pubs.


Mein Mitbringsel für meine lieben Leser stelle ich euch heute vor. Der traditionelle irische Eintopf "Irish Stew" passt derzeit auch perfekt zum deutschen Herbst-Winter-Wetter. Der deftige Eintopf wärmt Körper und Seele und lässt einen ein wenig in Irland abtauchen.

Rezept für 4-5 Personen

1 Kg Lammfleisch
1 Kg Spitzkohl
4 große Karotten
5 Kartoffeln
2 Zwiebeln
1,5 Liter Brühe
10-15 Stängel Thymian
Pfeffer
Salz
 

Ich hatte mir von einem Bekannten, der einen kennt, der wiederum einen anderen kennt ein kleines Lämmchen gekauft. So konnte ich die Rippchen zu toller Brühe abkochen, einen Fleischvorrat für Weihnachten anlegen und dieses tolle Rezept umsetzen. Für diejenigen, die Lamm zu streng finden, können auch gut und gerne eine Mischung aus Lamm- & Rindfleisch oder komplett Rindfleisch nehmen. 

 

Den Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen. 
Das Fleisch in kleine Würfel (Gulasch) schneiden.

Den Thymian von den Stängeln befreien, 
das Gemüse waschen, schälen und  klein schneiden.
Das Gemüse zusammen mit dem Thymian, ordentlich 
Salz und Pfeffer vermischen und mit den Händen leicht einmassieren.

 

Anschließend das Fleisch schichtweise unter das Gemüse in einem 
großen Topf geben und diesen mit Brühe auffüllen. 
Wenn Ihr die Brühe an der Oberfläche seht reicht es, 
sie sollte den Inhalt nicht komplett bedecken. 
 

Den Topf mit einem Deckel schließen und in den Ofen geben. 
Hier verbleibt der Topf 2,5 Stunden.

 

In manchen Regionen Irlands wird der Eintopf etwas dickflüssiger und in anderen wieder flüssiger gegessen. Je nachdem wie Ihr ihn essen möchtet, könnt ihr den Eintopf jetzt entweder nur mit Salz abschmecken oder ihr geht zusätzlich noch mit einem Kartoffelstampfer grob durch den Eintopf und eine sämigere Konsistent zu erhalten.


 

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