Samstag, 18. Juni 2016

Mein kleiner Garten Daheim - Handama (Okinawa Spinat) はんだま

Handama (Okinawa Spinat) はんだま Purpurblättriges Salatwunder aus Japan

Dieses Jahr habe ich mir Handama als Pflanze gekauft, denn Samen habe ich leider nicht gefunden. Genial, eine Nutzpflanze für den faulen Gärtner! Dieser Strauch ist so einfach zu halten. Mit seinen tiefroten Blattunterseiten ist er eine attraktive Zierpflanze, und gleichzeitig eine essbare, sehr ergiebige Salatpflanze.


Ursprünglich aus Indonesien kommend, haben es aber wohl hauptsächlich die auf den südlichsten Inseln Japans lebenden Menschen für sich entdeckt. Handama, das ist der japanische  Name, wächst dabei unglaublich schnell, sogar noch unter kühleren Bedingungen. Okinawa-Spinat ist ein schöner Strauch und sehr ergiebig weil die Blätter leckeren Salat oder Spinatgemüse liefern. Handama ist sehr pflegeleicht, es ist eine der am leichtesten zu ziehenden Gemüsearten. Das radikale zurückschneiden ist sehr empfehlenswert, wenn man mal lange Zeit nichts geerntet hat. Nach 1-2 Wochen ist der neue, frische, knackige Neuaustrieb da - fertig für eine neue Ernte zarter Blätter.

Ernte: Keine einzelnen Blätter, sondern ca. 10 cm lange Triebe.
Die Blätter einfach von den Stängeln streifen.


In der Küche verwendet man die zarten, knackigen Blätter. Die jungen Blätter empfehle ich bevorzugt als Salat, die älteren gedünstet. Handama wird auch verwendet, um anderen Speisen wie Reis, eine rote Farbe zu geben. Die jungen rohen Blätter haben einen ganz eigenen nussigen, angenehmen Geschmack. Auf jeden Fall bringt es immer Farbe auf den Teller.


Handama Blätter sollten nie zu lange gegart werden, sonst werden sie zu sämig, es sei denn man will eine dicke Spinatsaue machen. Ideal sind ca. 1-3 Minuten. Kurz gedünstet schmecken sie sehr mild, und lassen sich mit allem möglichen kombinieren. Das stumpfe Gefühl am Gaumen, auf der Zunge und auf den Zähnen, dass man oft hat, wenn man Spinat oder Mangold gegessen hat, fällt bei Handama völlig weg. Geeignet für Kurzgebratenes, in Suppen, Eintöpfen und Omelettes. Oder als Tempura.


Rauke und Handama Tempura


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