Sonntag, 10. August 2014

Mirabellentarte


Es blüht, leuchtet farbenfroh und überall wachsen jetzt die verschiedensten Obstsorten. Da habe ich mich als SAMMLERIN wieder auf den Weg gemacht, denn hier in Stralsund kenne ich verschiedene Ecken und Straßen wo man sich reichlich bedienen kann^^ Dieses mal habe ich kleine goldene Mirabellen gepflückt und zu einer leckeren Tarte verarbeitet.


Für die Füllung:
900-1000g gelbe Mirabellen, 1 Beutel Gelfix Super (3:1), 200g Zucker

Für den Teig: 
200 g Butter, 150 g Zucker, 1 Prise Salz, 3 EL Vanillezucker, 1Ei, 400 g Mehl 



Die Mirabellen waschen, entsteinen, halbieren und in einem Topf zusammen mit dem Zucker zum Kochen bringen. Die Masse ca. 10 Minuten vor sich hin köcheln lassen und im Anschluss einen Beutel Gelfix dazugeben. Alles unter Rühren bei starker Hitze weitere 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Topf vom Herd nehmen und 15 Minuten abkühlen lassen.
 
Währenddessen weiche Butter mit Mehl in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu Streuseln verarbeiten. Die Hälfte der Streusel als Boden in die Form drücken. Dabei einen Rand von ca. 2 cm entstehen lassen.
Nun die Mirabellenmasse auf den Boden geben, aufpassen das nichts über den Rand schwabbt. Im Anschluss die andere Hälfte des Teiges als Streusel über den Kuchen geben und bei 175°C im Ofen backen, bis die Streusel gold-braun sind.



Nachdem backen muss der Kuchen auskühlen bevor er angeschnitten werden kann. (Tipp vorher am besten noch 2 Stunden kühl stellen)


Inge Hornisch

Mirabellenreife
Gelbe und rötliche
Früchte im Laub
wirken von ferne
wie Gehänge aus
Bernstein und Karneol.
Pflaumen schimmern
amethystgleich.
Golden lächeln
hohe Sonnenblumen
an Gartenzäunen.
Blaue Winden und
violette Clematis
durchranken Wein,
Efeu und Geißblatt.
Brombeeren
leuchten wie
dunkle Perlen.
Hinter Hecken
Beete mit Cosmea,
Rittersporn und
Sonnenhut.
Tagsüber träumen
Lauben im Licht,
abends perlt Gelächter
aus dunklen Winkeln
bei Grillduft und Wein.
Sommerzeit
in Gartenoasen,
wenn reife Pflaumen
und Mirabellen
dumpf ins Gras fallen.



Kommentare:

  1. Find ich schön, dass es bei euch solche Ecken zum sammeln gibt. Hier in Düsseldorf sieht das eher mau aus.
    Ich weiß auch gar nicht, wann ich das letzte mal Mirabellen gegessen habe. Der Kuchen sieht auf jeden Fall sehr lecker aus =)

    lg, kissen

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  2. Oh diese Mirabellen sehen ja super aus..so wie der ganze Kuchen. Selbstgepflückte Früchte sind eh die besten...weil man dann wirklich noch diesen selbstgemacht-Bonus verspürt..(;
    Viele liebe Grüße
    JuliKind

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