Freitag, 16. September 2011

Meine Japanreise vom 12.05.-22.05.2009

Tag 1 Die Abreise: Am 12.05.2009 brachte mich mein Freund um 3.30 Uhr (D) zum Rostocker Hauptbahnhof, denn von da aus fuhr mein Zug. Ich hätte auch direkt von Stralsund aus fahren können, aber denn hätte die Zugfahrt 4 Stunden länger gedauert. Um 5.00 Uhr (D) kam dann mein Zug mit dem ich zum Hamburger Hauptbahnhof fuhr, dort stieg ich dann in einem Direktzug zum Frankfurter Flughafen. Um 11.20 Uhr (D) kam dann der Zug in Frankfurt an, und ich musste am Bahnhof nur mit der Rolltreppe eine Etage höher fahren und schon befand ich mich im Flughafengebäude. Dort checkte ich beim Lufthansaschalter ein und ging Kilometer weit durch den Flughafen zu meinem Terminal. *das erste mal auf einen Flughafen, und dann so ein ganz großer und ich war allein* Mit Verspätung startete das Flugzeug um 14.30 Uhr (D) Richtung Japan. Gerade beim Start war ich mächtig nervös, schließlich war das mein erster Flug und es rüttelte ziemlich in der Maschine, doch sobald wir über den Wolken waren wurde es ruhig und man sah nur noch weiß! Ab und an konnte ich einen Blick auf die Landschaften unter mir erhaschen und fotografierte sogar einen Regenbogen von oben. Das Gute an dem Flug war das wir im hellen gestartet sind und auch im hellen landeten, nur für ca. 18.00-21.00 Uhr (D) war es kurz Nacht und dunkel. Es gab auch 2 mal Essen, ein Mal das Mittagessen um 16.30 Uhr (D): Vorspeise Gemischte Blattsalate der Saison, dazu Kräutervinaigrette; Hauptspeise Piccata Milanese von der Poularde mit Ratatouille, Tomatensause und Spaghetti; Dessert Johannisbeer-Sahneschnitte und einmal ein warmes Frühstück um 0.00 Uhr (D) vor der Landung: Brötchen mit Erdbeermarmelade oder Frischkäse, Obstsalat, Rührei mit Kartoffeln und grünen Spargel. Genau 1 Stunde später, um 8.00 Uhr (J) morgens landeten wir auch schon in Nikita. Flugdaten der Boing 747: Höhe ~ 10000km; Außentemperatur ~ -50 bis -65°C; Flugzeit 10 Stunden; Geschwindigkeit ~ 940 km/h; Entfernung ~ 10000km (Fotos in Diashow)
 
Tag 2 Ankunft in Japan: Nach allen Passkontrollen und der Durchsuchung meines Koffers nach Drogen *ich dachte die wollen noch ne Körperkontrolle machen, bakam schon schiss* traf ich auf meine Reisegruppe plus Reiseführer. Insgesamt mit Reiseführer waren wir nur 12 Personen, aber das Durchschnittsalter lag ungefähr bei Mitte 50. Um 10.15 Uhr (J) fuhr uns dann ein Bus zu unseren ersten Hotel, das Grand Palace Hotel in Tokyo. Dort kamen wir um 11.45 Uhr (J) an, dann hieß es Zimmer angucken, duschen und schnell wieder anziehen, denn 13.00 Uhr (J) trafen wir uns alle in der Lobby um die Umgebung auszukundschaften. Dort sahen wir schon den Yasukuni Jinja und die Burg des Shoguns. Im Anschluss konnten wir dann alle einzeln durch die Straßen schlendern und etwas essen gehen. Also schloss ich mich mit Axel und Nils zusammen und suchte mit Ihnen etwas leckeres zu essen. In der Nähe des Hotels fanden wir ein kleines Restaurant mit verschiedenen Plastiken im Schaufenster, so konnte man schon vorher sehen wie das essen später auf dem Teller aussehen wird. Die Ladenbesitzerin kam gleich zu uns heraus und wir zeigten auf das Essen welches wir haben wollten, dann ging sie mit uns zu einem Automaten wo wir den richtigen Knopf für das Essen und einen anderen für das Trinken drücken mussten, dann musste man an dem Automaten bezahlen und erhielt einen kleinen Zettel, diesen reichte man dann als Essensbestellung ein. Wenige Minuten später hatte jeder von uns ein Glas eiskaltes Wasser und einen grünen Tee auf dem Tisch stehen, dies beides war jedoch nicht bestellt, sondern gab es zu dem Essen gratis dazu. Eines der Vielen Dinge die ich an Japan lieb gewonnen habe, denn in Deutschland sind die Getränke meist immer das teuerste am Essen! Letztendlich bekamen wir für 600¥ (~ 4,80€ ) eine große Schüssel Reis mit wabbeligen Rührei (so wird Rührei in Japan gegessen) und panierte Hähnchenstreifen obendrauf. Es schmeckte sehr lecker und machte unwahrscheinlich satt, so satt das keiner von uns die Portion schaffte. *ich will das Rezept* Danach guckten wir uns noch ein bisschen die Umgebung an, fanden aber noch keine Postkarten, obwohl die in Deutschland an jeder Ecke stehe, fanden wir hier keine. Unser Reiseleiter erklärte uns das Japaner keine Postkarten schreiben da sonst jeder das lesen könnte was sie schreiben, deswegen schicken sie meist Briefe. Weiterhin befanden wir uns wohl im Banken- & Businessviertel von Tokyo deswegen waren hier auch nicht so viele Geschäfte und Leuchtreklamen. Nach einem 36 Stunden Tag ging ich dann um 19.00 Uhr (J) ins Bett. (Fotos in Diashow)


Tag 3 Tokyo entdecken: 4.30 Uhr (J) wurde ich langsam wach, weil die Sonne durch die Gardine luscherte. Erst dachte ich was brennt da für ein Licht, aber hier scheint es schon um 3.00 oder 4.00 Uhr (J) hell zu werden, dafür wird es aber auch früher dunkel! Zu den gebuchten Hotels war auch immer das Frühstücksbüfett inklusive, welches hier von 6.30 Uhr (J) bis 9.30 Uhr (J) für japanisches Essen und bis 11.00 Uhr (J) für amerikanisches Essen offen hatte. In fast allen Hotels konnte man vom Reis mit Gemüse, Rührei mit Bacon bis zu normalen Toast mit Marmelade alles essen. Da unsere Gruppe auch immer früh in den Tag startete kamen wir auch fast immer zur Eröffnung des Büfetts. An diesem Tag ging es um 8.30 Uhr (J) los zum Meiji-Schrein wo wir sogar eine Hochzeit beobachten konnten. *schöööön* Alle Tempel und Schreine hatten auch immer eine wunderschöne Gartenanlage, wovon man hier in Deutschland nur Träumen könnte, echt wunderschön. Beim Tempel fand ich auch in einem kleinen Souvenirshop Postkarten und bekam dazu auch gleich Briefmarken. Im Anschluss fuhren wir nach Shinjuku zu dem Rathhaus von Tokyo. Dort hatten wir in der 200m hohen Aussichtsplattform eine tolle Aussicht über die 12-Millionen-Metropole (Im Vergleich dazu, Berlin ist eine 3-4 Millionen-Metropole). Echt krass, wenn man diese Tolle Stadt von oben sieht, ein Meer aus Wolkenkratzern, Straßen und kleinen Gartenanlagen. Im Rathaus gab es auch wieder ein Souveniershop, immer und überall Anime und Mangasfiguren *ich war im Himmel* Doch Zeit blieb uns hier auch nicht viel, denn wir fuhren gleich weiter zu einer Bootstour auf dem Sumida Fluss um nach Asakusa zu gelangen. Während der Bootstour konnte ich Zahlreiche Brücken und Bauten fotografieren, woch auch schon unser kleiner Conan Edogawa im Anime umherlief ;-) und an der Endstation in Asakusa konnte ich einen Schnappschuss von Tokyos „Hundehaufen“ machen. Es ist eigentlich eine Brauerei (gegründet von Herrn Sake) die mit einem Bierglas mit Schaumkrone symbolisiert gebaut wurde, doch letztendlich sieht der Schaum wie ein Hundehaufen aus, deswegen wird das Gebäude spöttisch „Hundehaufen“ genannt. In Asakusa angekommen gingen wir zum Kannon-Tempel an dem eine belebte Ladenstraße (Nakamise Dori) anschließt, um dort entlang zu gehen musste man durch das Donnertor mit seiner 750kg schweren Laterne gehen.  Alles einfach wunderschön, und überall gibtes es Glücksbringer und Talismänner die mir in jeder Situation Glückbringen sollen^^ Ich habe mir einen für Gesundheit (mit meiner Butgruppe drauf) und ein Anhänger für Glück gekauft, die Halte ich in Ehren und ich muss sagen ein bisschen Glaube ich auch an sowas. Als letzter Punkt auf unserem Tagesprogramm stand das derzeitige Sumo-Tunier, wo wir uns 2 Stunden erholen und Dicken Männern beim „Schubsen“ zusehen konnten. Es war eigentlich mal ganz interessant so etwas live zu sehen, denn vorher kannte ich es nur aus dem Fernsehen. Durch Zufall konnte ich sogar einen Kampf filmen wo ein Sumoringer direkt ins Publikum fällt :-) *autsch* Auf der Rückfahrt zu unserem Hotel konnte ich noch kurz das Gamers besuchen, ein 6 Stöckiges Mangakaufhaus, wo jedes Mangafanherz aufblüht. Drei Stockwerke waren nur Mit Mangas und Animes vollgestopft, 1 Stockwerk war nur für Traidingcards reserviert und die letzten beiden Stockwerke beherbergten Merchandisingartikel. Erst gegen 21.00 Uhr (J) erreichten wir wieder unser Hotel, wo ich mit Nils und Axel noch ein kleines Dinner zu mich nahm und mich danach gleich ans Postkarten schreiben machte. Gegen 1.00 Uhr (J) ging ich dann schalfen. (Fotos in Diashow/Videos siehe unten)
Tag 4 Nikko: Um 8.00 Uhr (J) nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Shinkansen (Japans Schnellzug) nach Nikko. Dort sahen wir die rotlackierte „Heilige Brücke“ und besuchten den Nikko Nationalpark. In diesem befindet sich der Rinnoji-Tempel mit der besonders schönen „Halle der drei Buddas“ . Leider durfte man in dem Tempeln nicht fotografieren, deswegen konnte ich nicht alle Details festhalten. Auch im Nikko Nationalpark befindet sich der Toshogu-Schrein, Nikkos wichtigster Schrein. Auch dort gab es wieder unzählige Souvenirshops wo ich sogar Animebriefmarkensets ergattern konnte. Am Abend machten einige aus unserer Gruppe einen Abstecher auf die Ginza, Tokyos Luxuseinkaufsmeile, wo Prada, Gucci und Swarovski nebeneinander erstrahlten und mit riesigen Leuchtreklamen die Nacht zum Tag machten. Hier konnte ich eines meiner Souveniers kaufen, nämlich ein schones Longshirt/Kleid. *ich will nochmal dorthin* (Fotos in Diashow / Hotelbewertungen unten)


Tag 5 Tokyo-Kamakura-Hakone: Nach dem Frühstück ging es 8.15 Uhr (J) los nach Hakone. Unterwegs besichtigten wir den Hasedera-Tempel und den Großen Budda „Daibutsu“ *habe ich mir als Statue für Zuhause gekauft*. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Ashi-See wo wir eine Überfahrt nach Hakone vornahmen. Kurze Zeit später erreichten wir den Fuji-Hakone Nationalpark von wo aus es mit dem Bus zum Hotel ging, welches am Fusse des Fujis stand. Doch leider gönnte uns das Wetter nicht einen Blick auf dem Fuji werfen zu dürfen. *schnief* Am Nachmittag inspizierten wir unsere Zimmer im neuen Hotel und die Umgebung, wo eigentlich nicht viel war außer grünes. Zum Abendessen gab es für alle ein Luxusmenü was mehr als teuer war (3000¥ ~ 26€ und wo keiner satt von wurde! Und da nirgends Unternehmungsmöglichkeiten in der Umgebung waren mussten wir den regnerischen Tag in unseren Zimmern mit einer Partie Mau-Mau (aus Untersetzern selbstgebastelte Karten von Nils) ausklingen lassen.  (Fotos in Diashow / Hotelbewertungen unten)


Tag 6 Hakone-Himeji-Hiroshima: Um 7.00Uhr (J) mussten wir alle unser Gepäck zur weiter Reise abgeben, danach gab es dann Frühstück und um 8.15 Uhr (J) starteten wir mit dem Bus zum Bahnhof von Mishima wo wir mit dem Shinkansen nach Himeji weiterfuhren. Dort angekommen gingen wir 30 Minuten durch eine Ladenstraße direkt zur Burg des Weißen Reihers. Der Tag war verregnet und in jeden Teil der Burg mussten wir unsere Straßenschuhe gegen Latschen tauschen, was natürlich auf dauer nervte, aber dafür war die Burg wunderschön und natürlich auch super sauber von Innen. Hier wird schließlich alles gewartet und gepflegt. Die Burg wurde nach und nach immer enger, bis es nur noch sehr schmale und steile 6 Stockwerke bis zur Spitze ging, von dort aus hatte man aber einen tollen Ausblick auf die Ganze Stadt und die Burgmauern. Da die Besichtigung sehr lange dauerte, machte unser Reiseleiter ziemlichen Druck. Er versprach uns vorher, dass wir uns in der Ladenstraße auf dem Weg zurück zum Bahnhof in Ruhe umsehen könnten, aber nun sagte er, dass wir in 30 Minuten am Bahnhof sein müssten weil unser Zug dort fährt. Einige meinten das wir auch einen Zug später nehmen könnten damit hätten wir ja schließlich noch genug Zeit. Aber es mussten 2 Leute dagegen sein und somit war dies nicht möglich. Natürlich war es das älteste Ehepaar was die ganze Reise über dieselben blauen Klamotten mit weißen Socken trug und auch den Größten Schatten hatte (halt Professor und Architektin, die sich ständig mit dem Reiseleiter stritten wer nun schlauer sei)! Naja letzten Endes liefen wir zum Bahnhof, da wir noch schnell im Combini Bentos und Obst kaufen wollten. Purer Stress weil sich der Reiseleiter mal wieder im Timing verplant hatte, das war auch nicht der einzige Markel an dem Reiseführer, das schlimmste war das er sich mit uns ständig in den U-Bahn Tunneln verlief und wenn wir im Zug saßen scheuchte er uns da auch wieder raus weil es letzen Endes doch der falsche war. Also so einen schlechten Reiseleiter der von Nix ne Ahnung hatte habe ich noch nie erlebt. Wären wir eine Größere Truppe gewesen, wären höchst wahrscheinlich die Hälfte oder mehr verloren gegangen da er auch ein ziemliches Marschiertempo drauf hatte, sodass man kaum Fotos schießen konnte oder mal kurz in einem Kaufhaus gucken konnte! *ich war die jüngste, stellt euch die Omis vor* Also der hat uns richtig die Reise versaut….Aber jetzt muss ich mal wieder runter kommen *puh* Später kamen wir in unserem neuen Hotel in Hiroshima an und konnten uns Abends dort auch noch umschauen. Nach Beverly Hills Cop auf Englisch ging ich dann auch so gegen 23.00 Uhr (J) schlafen. (Fotos in Diashow / Hotelbewertungen unten)
Tag 7 Hiroshima-Kyoto: Um 9.00 Uhr (J) ging es mit der Straßenbahn zur Bucht in Hiroshima, wo wir mit der Fähre zur Insel Miyajima fuhren. *wunderschön, wie eine Insel im Paradies* Dort angekommen staunten wir erst einmal nicht schlecht als wir die ganzen zutraulichen Hirsche umherlaufen sahen. Wenn man Ihnen etwas zum Fressen gab liefen sie einem sogar hinter her, einer Mitreisenden klauten sie sogar eine Banane aus dem Rucksack ;-) Neben den Hirschen gingen wir in Richtung des Ohtorii Tores, dass malerische Rote Tor welches sich bei Flut im Wasser wieder spiegelt. Als wir zuerst dort ankamen war leider Ebbe so sah man die Spiegelung im Wasser nicht und hatte auf dem Foto immer irgendwelche Touristen vor dem Tor stehen. Im Anschluss besuchten wir den Itsukushimajinja-Schrein welcher direkt hinter dem Tor stand. Dort konnten wir sogar eine kulturelle Tanzaufführung eines Mannes mit Fuchsmaske sehen. Zur Mittagszeit gingen wir dann in ein Okonomi Yaki Restaurant wo die japanische Pizza direkt vor unseren Augen zubereitet wurde. *Mmmh* Erst wurde Teig auf eine Platte gestrichen, oben darauf kam salat, Mais und Speck. Dann wurde das ganze umgedreht und auf dem Speckgebraten und plattgedrückt. Gleichzeitig wurden Nudeln gebraten die unter dem Speck kamen. Wahlweise konnte man sein Okonomi Yaki mit Käse, Shrimps oder Austern bestellen die dann einfach dazwischen getan wurden. Am Ende kam dann unter die Nudeln ein gebratenes Ei, nun wurde der ganze Haufen auf einen Teller gepackt und in kleinere Happen geschnitten. Zu Guter letzt kam Sauce drüber und fertig war das lecker Okonomi Yaki. Richtig satt gingen wir an dem Tor zurück zur Fähre, dieses mal stand das Tor aber komplett im Wasser da schon die Flut eingetroffen ist, somit konnte ich dieses Mal auch das schöne Spiegelbild mit aufnehmen! Ich muss sagen das diese Insel der schönste Ort überhaupt war, klares blaues Wasser, bei einer Affenhitze, und dann der Tempel im Hintergrund Berge und dann das schöne Tor...am liebsten wäre ich ins Wasser gesprungen^^ Das lustigste war ja das wir die Koffer schon in ein anderes Hotel geschickt hatten, somit hatte ich an diesem Tag nur ein Pullover an, da ich mich zu tode schwitze beschloss ich mir auf der Insel schnell ein T-Shirt zu kaufen, aber wie bringt man der Verkäuferin bei das man das Shirt gleich anziehen will, wenn die Japaner so gut wie kein Englisch sprechen? Ganz einfach lol ich habe mein Japanisch Wörterbuch rausgesucht und die Wörter "jetzt" & "anziehen" rausgesucht^^ dann hat sie mir Ihr bescheidenes WC gezeigt und ich konnte endlich den stickigen Pulli ausziehen. Das war einen Tortur lol aber letzten endes lache ich noch heute drüber. Zurück im Zentrum von Hiroshima besuchten wir den Friedensgedächtnispark wo der Bomb-Dome, das Denkmal der koreanischen Zwangsarbeiter, das Kinderfriedensmonument, die riesige Flamme und das Friedensgedächtnismusem steht. In dem Museum konnten wir viele Traurige Momente nach vollziehen und auch Fotografieren. Eins der Fundstücke war die Uhr die zu der Zeit der Bombardierung stehen blieb (6. August 1945 genau um 8.15 Uhr) oder das Dreirad des kleinen Shinichis (3 Jahre und 11 Monate) der genau zur Bombardierungszeit mit dem Dreirad vor seinem Elternhaus fuhr. Mit diesen Eindrücken fuhren wir mit dem Shinkansen nach Kyoto wo unser Gepäck und unser viertes Hotel auf uns wartete. Und dieses Hotel war die Spitze vom Eisberg, klein und muschig wie eine Jugendherberge. Ich hatte Flecken auf dem Boden, an der Wand und was ganz ekelig war in meinem Bett, auch die Klimaanlage war verschimmelt. Und hier sollte ich nur 3 Tage schlafen? Ab diesem Zeitpunkt wusste ich das ich einen Beschwerdebrief an die Reisefirma „Gebeco“ schreiben werde, nicht nur das das Hotel dem Preisleistungsverhältnis mehr als Unterlag auch der Reiseleiter war eine Null! Anstatt uns in Tempel herumzuführen und uns alles zu erklären, gab er uns Zeit „uns selbst um zu sehen“! Naja, nächstes Mal nehme ich einfach eine andere Firma (Fotos in Diashow / Hotelbewertung unten + Ekelfotos)


Tag 8 Kyoto Tempel und Gärten: Um 8.30 Uhr (J) nach dem etwas kargen Frühstück fuhren wir mit dem Taxi zum Ryoanji-Tempel um uns den Zen-Garten mit einer Komposition aus Felsblöcken und geharktem Sand anzuschauen. Die Parks und Grünanlagen in Japan sind immer etwas ganz besonderes, was man sich nicht entgehe lassen sollte. Im Anschluss fuhren wir zu meinem Highlight dem goldenen Pavillon! Dieser erstrahlt bei schönem Wetter in echtem Blattgold und spiegelt sich so im Wasser wieder. *wunderschön*  Danach fuhren wir zum Nijo Schloss und zu guter Letzt zum Kiyomizu-Tempel, der Tempel des Reihnen Wassers. Eigentlich stand als nächstes ein Spaziergang durch das Altstadtviertel Gion auf dem Tagespunkt, doch ich hatte auf einen Spaziergang keine Lust und rief mir ein Taxi mit dem ich zum historischen Mangamuseum fuhr. Wenn ich schon einmal in Kyoto bin musste ich dieses unbedingt mit auf dem Weg nehmen. Könnte ich japanisch würde man mich wahrscheinlich nicht mehr aus diesem Gebäude kriegen, denn hier kann man sich hinsetzten und haufenweise Mangas lesen, alleine für den Buchstaben „A“ ist das Regal schon etliche Meter lang. Das heißt hier wird wohl jeder seinen passenden Manga in einem der 3 Stockwerke finden. Im 2 Stockwerk gibt es sogar ein 140 Meter langes Mangaregal, natürlich prall gefüllt. Und das nicht nur mit den neusten Werken, neun hier stehen auch sehr sehr alte Exemplare zur Schau. *hach könnte ich nur japanisch* Stunden später ging ich dann zu Fuss zurück zum Hotel. Ich wusste zwar nicht in welcher Richtung das lag, aber ich hatte ja auch nur 4 Straßen zu Auswahl, denn ich wusste das an einer dieser Straßen das Hotel liegen würde. Naja Schnick, schnack, schnuck, ich habe auf Anhieb den richtigen Weg gewählt :-) (Fotos in Diashow)
Tag 9 Kyoto entdecken: Um 9.00 Uhr (J) fuhren wir mit dem Taxi zum Sanjusangendo-Tempel wo 1000 Statuen der Göttin Kannon stehen. *prachtvoll, es waren wirklich 1000* Danach fuhren wir sofort weiter zum Silbernen Pavillon der sich derzeitig aber in Restauration befindet. Der Pavillon heißt zwar silberner Pavillon, aber man ist nie dazu gekommen ihn zu versilbern, deswegen glänzt er auch nur mit seiner Prachtvollen Gartenanlage und der tollen Aussicht! Vom Silbernen Pavillon aus führte uns der Philosophenweg direkt zum Heian-Schrein wo um die Ecke gleich das Kyoto Handcrafts Center seine Pforten hat. Dort kann man typische japanische Souvenirs erstehen die auch noch Handgemacht sind. Um 15.00 Uhr (J) kamen wir dann wieder im Hotel an und mussten zum 2 Mal unser Gepäck für die Weiterreise abgeben. Im Anschluss konnten wir Kyoto auf eigene Faust entdecken. Dies Taten Nils, Axel und ich dann auch. Wir durchstöberten Kilometerlange Arkaden und Einkaufsstraßen und ich fand letzt endlich auch einen Fotoshop wo ich in einer Kabine mehrere, kleinere und lustige Fotos machen konnte. Aber bis es so weit war kam ich doch ganz schön ins Schwitzen, denn die ganzen Beschreibungen waren auf Japanisch ~.~ also ging ich einfach in eine Kabine und warf das Geld ein…Mmh…nun konnte ich mir Rahmen aussuchen, da ich aber anscheinend zu langsam war übernahm dies schon mal der Computer. Nun folgten 6 Fotos wo ich mir schnell etwas anderes einfallen lassen musste. Nach den Fotos stand ich erst einmal da und guckte…Mmh… und wo sind nun die Fotos, müsste hier nicht irgendwo ein schlitz zum rauskommen sein? Da das nicht eine normale Fotokabine war, sondern ein Riesen Kaufhaus nur mit solchen Kabinen war es etwas schwer für mich, aber ich fragte und wurschtelte mich durch (mit Handzeichen), letzten Endes musste ich aus der Kabine in eine andere Kabine wo ein PC stand wo ich die Fotos noch verschönern konnte, danach musste ich wieder eine Ecke weiter wo dann auch die Fotos gedruckt wurden. Aber gelohnt hat es sich, die Fotos sind lustig geworden. Da ich so lange dafür gebraucht habe, haben sich sicher schon etliche leute die Fotos angesehen gehabt lol aber ich weiß nicht warum die japanischen Mädls haben sowieso immer gelacht wenn sie an mir vorbei gingen, ob an oder ausgelacht weiß ich bis heute noch nicht ??? (Fotos in Diashow)


Tag 10 Kyoto-Nara-Osaka: Gleich um 8.15 Uhr (J) fuhren wir mit dem Taxi und unserem Handgepäck zum Bahnhof nach Nara, Japans erster Hauptstadt. Dort besichtigten wir den Kasuga-Schrein mit seinen tausenden Stein und Bronzelaternen. Die werden auch mehrmals im Jahr zu Festivals angezündet, das würde ich gerne mal sehen. Auch dort liefen wieder zahme Rehe umher die sich friedlich streicheln und Fotografieren ließen. Gleich im Anschluss fuhren wir zum größten Holzgebäude der Welt, zum Todaiji-Tempel mit der größten Bronzenen Buddastatue der Welt. Hier durfte man ausnahmsweise sogar mal im Tempel fotografieren. *riesig* Von Nara aus fuhren wir zu unserer letzten Station: Nach Osaka! Dort erwartete uns das Beste Hotel auf der Reise und für mich auch die schönste Stadt. *ich will nochmal nach Osaka* Im Hotel (Swissotel) angekommen und endlichen wieder den Koffer zur Hand machten wir uns schnell frisch und bummelten durch die Einkaufsmeilen in Osaka. Genau zwischen der Ebisubashi-suji Avenue und der Shinsaibashi-Suji Avenue befand sich die erleuchteteste Stelle in Osaka, denn hier stapelten sich die Leuchtreklamen, was sehr eindrucksvoll aussah. Abends ging es dann KO ins Bett, denn schließlich hatten wir jeden Tag ein Taffes Programm zu absolvieren. Als ich morgens aufwachte und die Gardienen aufzog, staunte ich nicht schlecht, irgendwo im Stockwerk 30 oder so ein riesiges Zimmer mit einen Riesigen Glasfenster hatte ich die ganze Stadt zu meinen Füßen, tolles gefühl und es sah auch hammer aus.
Tag 11 Abreise: Genau um 6.30 Uhr (J) machte das Frühstücksbüffet auf, das wir alle Mann stürmten. Zeit blieb uns allerdings nicht viel, denn 7.00Uhr (J) sollten wir Abmarsch fertig sein, und das ärgerte mich schon sehr, denn dieses war das beste Büffet auf der ganzen Reise, und hier konnte ich nur 30 Minuten schlemmen! *hier gab es Nutella* Pünktlich führen wir dann mit dem Bus zum Flughafen Osaka, wo unser Flugzeug um 10.20 Uhr (J) startete. Dieses mal flogen wir mit einem Airbus, der etwas langsamer flog als die Boing von Hinflug. Deswegen flogen wir auch ganze 12 Stunden, die ich mir aber mit mehreren Filmen versüßen konnte. Denn im Gegensatz zum Hinflug hatte hier jeder Gast seinen eigenen TV vor sich hängen und konnte seine Filme selbst aussuchen. Auf dem Hinflug lief James Bond ein Quantum Trost und Slum Dog Millionär, und diese Beide Filme kannte ich leider schon, deswegen konnte ich dort ein wenig schlafen. Doch auf dem Rückflug startete ich einen Film Marathon mit Bolt, Marley und ich, der Kaufhauscop, Transporter 3, Tintenherz ein bisschen Musikvideos und einer Monkfolge lol Dem entsprechend habe ich auch nicht viel geschlafen und wurde zur Landung hin echt müde. Um 15.30 Uhr (D) landeten wir dann in Frankfurt wo ich mir schnell meinen Koffer holte um meinen Zug um 16.42 Uhr (D) nach Rostock zu bekommen. Auch hier wäre ein Zug nach Stralsund 4 Stunden länger gefahren, deswegen wählte ich wieder einen Zug nach Rostock wo mich mein Freund kurz vor 23.00 Uhr (D) abholte. Da ich so müde war das ich im Zug ständig einschlief musste ich mich bevor es ans Umsteigen ging immer hinstellen, sonst hätte ich noch den richtigen Zug verpasst :-( Um kurz nach halb eins lag ich denn endlich wieder ein meinen Bettchen und konnte schlafen. Was ich an Japan vermissen werde ist das es dort super sauber ist, es stehen zwar nirgends Mülleimer, aber die Japaner nehmen Ihren Müll auch immer mit nach Hause, aber es liegt dort nichts rum, auch keine Kippen! Denn die Müssen die Zigaretten in einem Taschenaschenbecher mit sich herum tragen. Also wundervoll sauber und dazu noch ein ehrliches Volk. Ein Taxifahrer lief uns bis in die U-Bahn hinterher weil einer sein Wechselgeld vergessen hatte. Auch sonst an den Schreinen stehen Dosen zum Geldeinwerfen für ein Räucherstäbchen oder so, und da würde keiner sich eins nehmen ohne zu bezahlen. Und ob mitten im Wald oder in der Stadt überall stehen Getränkeautomaten ob eiskalte Getränke oder heißer Kaffee aus der Dose, man verdurstet nie! Und genauso viele kostenlose Toiletten gibts dortauch...also so müsste Deutschland auch sein, denn wäre es fast perfekt! Ich liebe das Essen, die Menschen ich liebe Japan, hoffentlich schaffe ich es in meinem Leben nochmals dort hin zu fliegen :-(


Japanreise Fotoshow Teil 1
Japanreise Fotoshow Teil 2
Japanreise Fotoshow Teil 3
Auf meiner Japanreise hatte ich im Grand Palace Hotel Tokyo 3 Übernachtungen mit Frühstücksbüffet, und ich muss sagen das dies ein sehr schönes Hotel mit toller Aussicht ist. Die Zimmer sind groß, sauber und schön eingerichtet. Das Hotel befindet sich zwar im Buisnessviertel und bietet nicht allzu viele Einkaufs-und Shoppingmöglichkeiten aber gleich in der Nähe befindet sich ja die nächste U-Bahn Station. Günstig ist auch das Hausrestaurant, welches für Hotelgäste 10% Rabatt anbietet. Der Internetzugang, mit 200 Yen (1,60€ pro 5 Minuten ist doch sehr teuer bemessen!

Hotelbewertung Daihakone Hotel in Hakone!
Auf  meiner Japanreise hatte ich im Daihakone Hotel 1 Übernachtung mit Frühstücksbüffet, und ich muss sagen das dies ein sehr luxuriouses Hotel mit toller grünen Umgebung ist. Die Zimmer sind sehr groß mit Balkon, sauber und schön eingerichtet. Das Hotel befindet sich zwar vollkommen abgeschottet nur im Grünen zwischen Wiesen und Berge, ist aber für jemanden der Ruhe und Entspannung sucht das Wahre. Das Hausrestaurant ist allerdings mehr als teuer und bietet meist nicht immer ein gutes Preisleistungsverhältnis an. Internetzugang sucht man hier leider auch vergeblich, dafür bietet sich aber bei klarer sicht ein direkter Blickkontakt zum Fuji an.
 
Hotelbewertung ANA Crowne Plaza Hotel Hiroshima!
Auf meiner Japanreise hatte ich im ANA Crowne Plaza Hotel Hiroshima 1 Übernachtung mit Frühstücksbüffet, und ich muss sagen das dies ein sehr schönes Hotel im Stadtzentrum ist. Die Zimmer sind zwar sehr klein aber sauber und modern eingerichtet. Hier gibt es viele Einkaufs-und Shoppingmöglichkeiten in denen man sehr gut die Zeit vertreiben kann. Das Frühstücksbüffet kann sich auch sehen lassen, denn hier werden eine Vielzahl von warm und kaltspeisen serviert, welche einfach lecker sind! Hier findet jeder das passende. Der Internetzugang ist, mit 150 Yen (1,10€ pro 15 Minuten auch noch erträglich!


Hotelbewertung Karasuma Kyoto Hotel!
Auf meiner Japanreise hatte ich 3 Übernachtungen mit Frühstück im Karasuma Kyoto Hotel, und ich muss sagen so ein dreckiges und kleines Zimmer hatte ich noch nie!
Wie das Video zeigt befanden sich auf dem Boden, an der Wand und in meinem Bett Flecken, aber nicht nur das auch die Klimaanlage wies Schimmel auf und die Gardinen waren vergilbt!
Das Frühstücksbüffett war auch mehr als Knapp bemessen, das man später ersteinmal essen gehen musste! Dieses Hotel ist trotz des Kostenlosen Internetzuganges nicht zu empfehlen! Da es sich auf einen Jugenherberge nivea befindet! Ekelhaft und keine 3 Sterne Wert!

Auf meiner Japanreise hatte ich im Swissôtel Nakai Osaka 1 Übernachtung mit Frühstücksbüffet, und ich muss sagen das dies das beste Hotel mit der tollsten Aussicht ist. Die Zimmer sind sehr groß, super sauber und richtig modern eingerichtet. Weiterhin befindet sich das Hotel direkt im Stadtzentrum und bietet sehr viele Einkaufs-und Shoppingmöglichkeiten die Kilometer lang sind. Mehr als Fantastisch ist hier auch das Frühstücksbüffet, welches das reichhaltigste und beste Essen überhaupt hatte. Auch wenn der Internetzugang mit 200 Yen (1,60€ für 5 Minuten sehr teuer ist, ist dieses Hotel mehr als Empfehlenswert und gehört für mich zu Osaka dazu

Tanzvorführung am Itsukushimajinja Schrein im Hintergrund ist das Ohtorii Tor zu sehen

Sumotunier am 14.05.2009!

P.S. Habe doch noch eine Antwort vom Reiseunternehmen bekommen, dass Sie das dem Reiseleiter nicht zutrauen würden usw..naja eine Entschädigung habe ich aber trotzdem bekommen^^

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